Der Internetfanclub BVB Freunde Deutschland hat am vergangenen Wochenende bekannt gegeben, den eigenen Kampf gegen Rechts einzustellen. Aus der Fanszene von Borussia Dortmund kommt nun Kritik, da der Fanclubs nicht im Stadion aktiv sei und über dessen Aktivitäten nur wenig bekannt sei.
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Verschiedene Institutionen engagieren sich in Dortmund seit Jahren gegen Rassismus.
Bild: BVB-Fanabteilung.de
Von den 1.382 Mitgliedern des Fanclubs sollen nur sechs Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Die restlichen Mitglieder zahlen keinen Beitrag, um in dem Fanclub zu sein, der für die BVB-Fanabteilung, das Fanprojekt Dortmund und die Südtribüne Dortmund bisher im Stadion nicht in Erscheinung getreten ist.
Faszination Fankurve berichtete bereits am Sonntag, dass es sich um einen Internetfanclub handelt, der nicht der aktiven Fanszene angehört, wenig Einblick in diese hat und zum Beispiel bei die Antirassismusaktivitäten von „ballspiel.vereint!“ nicht beteiligt ist.
Schwatzgelb.de widmete den BVB Freunden Deutschland nun einen längeren Beitrag und kritisiert vor allem die fehlenden Aktivitäten gegen Rechts, mit denen sich der Fanclub in seiner Stellungnahme brüstete. „Doch auf konkrete Aktionen angesprochen, druckst man bei Twitter lediglich herum und nennt auch in einem Beitrag in unserem Forum nichts Handfestes. Die aktive Arbeit ziele auf Politik und DFB ab und man habe Beziehungen bis in den Bundestag. Wer diese Kontakte sind? Wie sie in die BVB-Fanszene hinein wirken? Und was bisher erreicht worden ist? Zu all dem kein Wort“, heißt es darin.



