Nach der Pyroaktion vor dem Heimspiel von Bayer Leverkusen gegen Mönchengladbach nimmt nun die Nordkurve Leverkusen Stellung zur aktuellen Situation und distanziert sich von Böller- und Fackelwürfen. Gleichzeitig versucht der Dachverband eine Spaltung innerhalb der Fanszene zu verhindern.
Die Nordkurve 12 versucht die Entwicklungen in Leverkusen in den letzten Monaten Revue passieren zu lassen und erklärt, wie sich das Verhältnis zwischen Fanszene und Verein kontinuierlich verschlechtert hat. Das Ziel der Nordkurve Leverkusen ist es, wieder ein Vertrauensverhältnis zwischen Fans und Verein herzustellen, damit gemeinsam an einem Strang gezogen werden kann. Die Nordkurve schlägt deshalb vor, dass sich auch Ultras und Vereinsvertreter wieder an einen Tisch setzen, zum Beispiel begleitet von einem neutralen Schlichter. (Faszination Fankurve, 30.01.2017)
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Diese Pyroaktion sorgt in Leverkusen gerade für reichlich Gesprächsstoff.
Bild: Dirk Päffgen
Faszination Fankurve dokumentiert die ausführliche Stellungnahme des Dachverbands Nordkurve Leverkusen:
Durchatmen
Leverkusen – An Pyrotechnik scheiden sich seit jeher die Geister. Befürworter und Kritiker werden bei diesem Thema gleichermaßen emotional wie bei kaum einem anderen, sachliche Diskussionen scheinen kaum mehr möglich und sind vielleicht auch gar nicht gewollt. Und dennoch ist es gerade nach den Ereignissen von Samstag zwingend notwendig, sich sachlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Denn die Eskalation ist letztlich nur das Ende einer Entwicklung, die womöglich vermeidbar gewesen wäre, wenn die Verhältnisse zwischen vielen Fans (beileibe nicht nur den Ultras!) und der Vereinsführung in Leverkusen nicht derart zerrüttet wären, dass schon seit längerem jeder Schritt des Gegenübers von allergrößtem Misstrauen begleitet wird.



