Rasenballsport Leipzig steht aktuell auf dem zweiten Platz der Erstligatabelle. Die „Fraktion Red Pride“ ruft deshalb die RB Leipzig Anhänger dazu bei der diesjährigen Urlaubsplanung nicht alle arbeitsfreien Tage zu verplanen, da realistischerweise internationale Auswärtsspiele hinzukommen könnten.
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RB Leipzig Anhänger sparen bereits Urlaubstage für Europa.
Bild: hsv-ev.de
„Wir wollen euch mit dieser Information darauf hinweisen, euch im Hinblick auf die nächste Saison eventuell ein paar Urlaubstage freizuhalten und auch den ein oder anderen Euro zurückzulegen. Grund dafür ist die mittlerweile immens hohe Wahrscheinlichkeit internationaler Auswärtsspiele. Natürlich wissen wir, dass viele meinen werden: 'Es handelt sich um eine Momentaufnahme!' oder 'Es ist doch noch mitten in der Saison!' und auch wir sind uns dessen bewusst. Und natürlich, auch für uns ist es noch etwas surreal und niemand hätte gedacht, dass wir in unserer ersten Bundesligasaison nun dort stehen, wo wir stehen. Aber seien wir jetzt doch auch einmal realistisch: 18 Spiele sind nun absolviert, die Mannschaft hat mit unserer Unterstützung von jenen 13 Spiele gewonnen, drei Unentschieden errungen und lediglich zwei Begegnungen verloren“, heißt es in der Erklärung der „Fraktion Red Pride“.
Doch möglicherweise kommt die Vorfreude auf internationale Begegnungen von RB Leipzig zu früh. So berichtete das Magazin 11 Freunde bereits im Dezember 2016, dass RB Leipzig in dieser Saison möglicherweise noch gegen das Financial Fairplay der UEFA verstoßen könnte, das besagt, dass nur 30 Prozent der Sponsoreneinnahmen von einem einzelnen Sponsor kommen dürfen. Auch die engen Verflechtungen mit Red Bull Salzburg könnten demnach noch zu Problemen führen.
Die UEFA beantwortete Fragen des BVB-Fanzines Schwatzgelb.de zu den Verflechtungen zwischen RB Leipzig und Red Bull Salzburg dahingehend, dass man auf hypothetische Fragen erst antworten wolle, falls sich sowohl RB Leipzig, als auch Red Bull Salzburg für das internationale Geschäft qualifizieren sollten.


