Peter Cassalette, Präsident beim Zweitligisten TSV 1860 München, möchte wieder in den Dialog mit den Ultras von 1860 München kommen. Doch auch nach Gründung der neuen Ultàgruppe Münchner Löwen soll es bisher nicht zu einem Dialog zwischen Präsident und den Ultras gekommen sein.
„Seit einem halben Jahr versuche ich, Kontakt mit den Ultras aufzunehmen. Es heißt aber immer nur: Wir sind noch nicht so weit. Wir sind als TSV 1860 sehr daran interessiert, unsere Ultras wieder mit ins Boot zu nehmen“, erklärte TSV 1860 München Präsident Peter Cassalette gegenüber „Die blaue 24“.
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Peter Cassalette am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen den KSC.
Bild: Claude Rapp / CR-Fotos.de
Die Münchner Löwen treten bisher nur bei Auswärtsspielen geschlossen als Gruppe auf. Das Heimspiel gegen den Karlsruher SC sollen einige Ultras lediglich passiv und im Sitzen verfolgt haben (Faszination Fankurve berichtete). Die Fröttmaninger Arena und zuvor teilweise auch das Münchner Olympiastadion sind bei der aktiven Fanszene der Löwen teilweise äußerst unbeliebt. Teile der Fanszene fordern seit langem einen Auszug aus der Arena. Häufig wurde bereits über eine Rückkehr ins Stadion an der Grünwalder Straße oder einen eigenen Stadionneubau debattiert, ohne dass es bisher zu wirklichen Lösungen gekommen ist. Für einen Stadionneubau gibt es bisher noch nicht mal ein geeignetes Grundstück, das groß genug ist.
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Auch der 1860-Investor Hasan Ismaik erfreut sich bei zahlreichen aktiven Fans des TSV 1860 München nicht gerade großer Beliebtheit. Gesprächsthemen für Vereins- und Fanvertreter gibt es also genug. Ob man jedoch auf einen gemeinsamen Nenner kommt, sollte es irgendwann zu Gesprächen kommen, bleibt abzuwarten. (Faszination Fankurve, 15.01.2017)
Bild: Claude Rapp / CR-Fotos.de
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