Innenminister will keine Stehplätze bei Risikospielen

Faszination Fankurve 13.06.2017 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Bis morgen findet in Dresden die Innenministerkonferenz statt. Sachsen Innenminister Markus Ulbig (CDU) kommt auf der Konferenz mit seinen Kollegen aus Bund und Ländern zusammen und bringt dabei geschlossene Stehplätzbereiche bei Risikospielen in die Diskussionen mit ein.

Bei Innenministerkonferenzen wird regelmäßig über die Abschaffung von Stehplätzen oder die Abschaffung der Regel, dass Gästefans zehn Prozent aller Tickets erhalten, gesprochen. Die Innenminister verschiedener Bundesländer überhöhen sich dabei gerne mit Forderungen, die angeblich die Sicherheit in Fußballstadien erhöhen sollen.

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Wenn es nach Ulbig geht könnte der K-Block bei Risikospielen geschlossen werden. Wie das die Sicherheit erhöhen sollte, bleibt aber unklar.
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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) brachte zuletzt die generelle Abschaffung von Stehplätzen ins Gespräch (Faszination Fankurve berichtete). Sein sächsischer Kollege Ulbig will von dieser Maßnahme hingegen nur bei Risikospielen Gebrauch machen: „Ich halte die dauerhafte Schließung ganzer Bereiche wie etwa des Dresdner K-Blocks nicht für sinnvoll“, sagte Ulbig der Sächsischen Zeitung.

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Warum geschlossene Stehplatzbereiche bei Risikospielen die Sicherheit erhöhen sollen ist aber unklar. So zeigte sich in der abgelaufenen Saison auch in Dresden bereits durch eine DFB-Strafe, wie Fans auf geschlossene Stehplatzheimbereiche reagieren. Mit einem Umzug, der in Dresden aber zum Beispiel auch in Dortmund dazu führte, dass Heim- und Gästefans direkt nebeneinander untergebracht waren. (Faszination Fankurve, 13.06.2017)

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Wenn es nach Ulbig geht könnte der K-Block bei Risikospielen geschlossen werden. Wie das die Sicherheit erhöhen sollte, bleibt aber unklar.<br />
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