Die Fanorganisationen Supporters Karlsruhe, Supporters Hoffenheim, SC Freiburg Fangemeinschaft und Pro Waldhof haben eine gemeinsame Stellungnahme zum baden-württembergischen Fangipfel veröffentlicht. Vom Innenminister eingeladen war keine dieser Fanorganisationen.
Die Fanvereinigungen, Supporters Clubs und Fanorganisationen der Clubs aus Baden-Württemberg kritisieren den dortigen Innenminister Thomas Strobl dafür, dass auf dem Fangipfel über die Fans, aber nicht mit ihnen gesprochen wurde. Zu einem Gespräch im Innenausschuss des Landtags, bei dem es ebenfalls um das Thema Sicherheit in Stadien ging, wurden die Fanorganisationen hingegen eingeladen und nahmen auch deshalb auch daran teil. (Faszination Fankurve, 04.08.2017)
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Beim baden-württembergischen Fangipfel wurde über die Fans, aber nicht mit den Fans gesprochen.
Bild: timo0711.blogspot.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der baden-württembergischen Fanorganisationen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
in den letzten Wochen und Monaten verfolgten wir Fanorganisationen sehr aufmerksam die auch in Baden-Württemberg geführte Diskussion rund um die innere Sicherheit in Fußballstadien. Dass wir ausschließlich über die Medien von dem geplanten, von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl einberufenen „Fußballgipfel“ erfuhren und zu diesem, wie auch dem Vorbereitungstreffen, nicht eingeladen wurden, ist für uns enttäuschend. Auf beiden Veranstaltungen wurde – rückblickend – über uns Fußballfans, aber leider nicht mit uns gesprochen. Um Verständnis für und im besten Falle eine Zustimmung in einer Sache zu erhalten, ist es aus unserer Sicht unabdingbar, mit allen Akteuren zu diskutieren. Man kann nicht erwarten, dass gerade diejenigen, die zu dem Gipfel nicht eingeladen wurden, Ergebnisse und Maßnahmen akzeptieren, die ohne sie besprochen wurden.



