Seit vergangener Woche ist unter dem Namen „Flutlicht – Pro Tradition“ ein neuer Energydrink auf dem Markt, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Branchenprimus Red Bull zu ärgern und gleichzeitig Spenden für sogenannte Traditionsvereine zu sammeln.
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Unter dem Namen Flutlicht wird ein neuer Energydrink vermarktet.
Symbolbild: nur-der-scf.de
Das Geschäftskonzept wurden den Essenern Stefan Henske und Martin vom Hofe entwickelt. Fünf Cent pro verkaufter Dose sollen an Traditionsvereine gespendet werden. An welchen Verein der Betrag geht, können die Fans bzw. Getränkekäufer selbst entscheiden. Zur Auswahl stehen die Vereine von der 1. Bundesliga bis zur Regionalliga, mit Ausnahme von RB Leipzig, der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg. Falls kein Verein angegeben wird, an den die fünf Cent gespendet werden sollen, geht das Geld laut Unternehmsangaben je zur Hälfte an Chemie und Lok Leipzig, die laut Auffassung der Gründer besonders unter Red Bull leiden sollen.
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Laut des Unternehmsgründers Henske würden sich viele Fußballfans gegen Red Bull und deren Vorgehen bei Rasenballsport Leipzig positionieren, gleichzeitig aber dennoch das Getränk aus Österreich trinken, weshalb die Essener ein eigenes Produkt entwickelt haben, das ähnlich schmecken soll, wie Red Bull, aber einen kleinen Spendenbeitrag an sogenannte Traditionsvereine abgibt. „Wer ihn trinkt, unterstützt nicht RB, sondern einen Traditionsverein seiner Wahl“, erklärte Henske gegenüber „Der Westen“.
Bereits 2014 gab es mit dem „5gegen2“-Getränk aus Norddeutschland ein ziemlich ähnliches Geschäftskonzept (Faszination Fankurve berichtete). (Faszination Fankurve, 25.09.2017)
Symbolbild: nur-der-scf.de
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