Das Marktforschungsunternehmen YouGov hat eine Studie zu den Beliebtheitswerten der deutschen Bundesligaclubs veröffentlicht und behauptet darin, dass Rasenballsport Leipzig vor dem Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Schalke 04 und Werder Bremen der viertbeliebteste Club in Deutschland sei.
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Wenn man die Auswärtsfahrerzahlen der aktuellen Saison betrachtet, scheint RB Leipzig definitiv nicht der viertbeliebteste Club in Deutschland zu sein.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Lediglich der FC Bayern München, Borussia Dortmund und der 1. FC Köln sind laut dem Ergebnis der Studie beliebter als RB Leipzig. Über die Befragung von YouGov berichteten in den vergangenen Tagen deutschlandweit verschiedene Medien, wie Sky, Bild, die Süddeutsche Zeitung, NTV, Eurosport und die Nachrichtenagenturen DPA und SID. Doch in keinem dieser Berichte wird erklärt, wie die Personen überhaupt für diese Statistik befragt wurden.
Faszination Fankurve fragte bei YouGov nach. Demnach wurden zwischen dem 08. Juli 2017 und dem 09. Oktober 2017 insgesamt 3.237 Personen für den sogenannten YouGovFootballIndex befragt. Alle der für die Studie befragten Personen sind bei YouGov registriert. „Hierfür wurde zunächst ein bevölkerungsrepräsentatives Sample ab 14 Jahren gefragt, wie sehr man sich für Fußball interessiert. Die dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf diejenigen Personen, die ausgesagt haben, dass sie sich mindestens ein wenig für Fußball interessieren“, erläutert YouGov das eigene Auswahlverfahren gegenüber Faszination Fankurve.
Der FC Bayern ist wohl der beliebteste Verein in Deutschland. Laut YouGov sollen 17,9 % der Fußballinteressierten Fans des Rekordmeisters sein.
Bild: hertha-inside.de
YouGov #footballindex zeigt: @FCBayern, @BVB, @fckoeln, @DieRotenBullen und @HSV haben meisten Fans. #Bundesliga: https://t.co/TpLlETQVjX pic.twitter.com/AFPYD5rCr8
— YouGov Deutschland (@YouGov_DE) 10. Oktober 2017



