Ultras sammeln für Geldstrafe von Alemannia-Trainer

Faszination Fankurve 30.11.2017 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Das Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hat Alemannia Aachen Trainer Fuat Kilic gestern u.a. zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro verurteilt, weil er beim Spiel gegen Wattenscheid 09 das Schiedsrichtergespann körperlich angegangen haben soll.

Der Alemannia-Trainer, der beim Wattenscheid-Spiel auf die Tribüne verwiesen wurde und anschließend auch in der Kabine der Schiedsrichter aufgetaucht sein soll, hat sich für sein Verhalten bereits entschuldigt. Neben der Geldstrafe von 1.000 Euro muss Kilic zudem 600 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung des DFB spenden und darf seine Mannschaft zwei Spiele nicht vom Innenraum aus anleiten. Zwei weitere Spiele ohne Zutritt zum Innenraum wurden auf Bewährung ausgesetzt.

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Die Karlsbande Ultras wollen die Strafe des Alemannia-Trainers durch Spenden aufbringen.
Bild: Karlsbande.de

Die Karlsbande wollte beim kommenden Alemannia-Heimspiel gegen den SC Verl eigentlich Spenden für eine Choreografie sammeln. Doch die Ultras haben sich dazu entschieden am 02. Dezember 2017 stattdessen Geldspenden zu sammeln, um die Geldstrafe von Alemannia-Trainer Fuat Kilic zu begleichen: „Wir sind froh mit Kilic einen Trainer zu haben, der Leidenschaft & Emotionen nicht in unnötigen Werbekampagnen vorgibt, sondern die Werte unseres Vereins lebt. Diesmal ist er möglicherweise etwas über die Strenge geschlagen, doch lieber eine Alemannia mit Ecken und Kanten, als ein emotionsloser Eins zu Eins austauschbarer Verein“, heißt es dazu von den Karlsbande Ultras. Gespendet werden kann beim kommenden Heimspiel am Stand der Karlsbande und an den Stadioneingängen im Süden. (Faszination Fankurve, 30.11.2017)

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Die Karlsbande Ultras wollen die Strafe des Alemannia-Trainers durch Spenden aufbringen.<br />
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