Der 1. FC Köln empfing gestern den FC Augsburg im Müngersdorfer Stadion. Beide Fanszenen beteiligten sich zu Beginn der Partie am bundesweiten Aktionsspieltag gegen Materialverbote. Zudem wurde an den Tod eines Kölner Ultrà erinnert und nach einem Fahnendiebstahl eine Stichelei in Richtung Mönchengladbach abgelassen.
„Taten statt Worte – Freigabe aller Fanutensilien bundesweit jetzt!“, lautete an diesem Wochenende die Botschaft zahlreicher Fanszenen, so gestern auch in Köln, wo sich sowohl die Fanszene des 1. FC Köln, als auch die Gästefans des FC Augsburg am bundesweiten Aktionsspieltag beteiligten und für die generelle Freigabe von Fanutensilien in ganz Deutschland kämpften.
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Gedenkaktion der Wilden Horde.
Bild: RoteBoecke.de
Die Wilde Horde erinnerte zudem noch an Dominik, ein Mitglied der Gruppe, das vor einem Jahr verstarb (Faszination Fankurve berichtete). „Warst nie weg – wirst immer bei uns bleiben“, war deshalb gestern in der Kölner Südkurve neben dem Gesicht von Dominik, der 2010 einen schweren Unfall hatte, zu sehen.
In Richtung Mönchengladbach gerichtetes Spruchband der Ultras Köln
Bild: RoteBoecke.de
Mit einem gemeinsamen Spruchband der Kölner Ultràgruppen, auf dem „Ein Horror-Scenario für den Feind – Der Derbysieg für uns!“ spielten die „Ultras Köln“ auf den Klau der Scenario Fanatico Zaunfahne zwei Wochen zuvor beim Derby gegen Mönchengladbach an und feierten die Aktion damit erneut.
Schal-Aktion der Coloniacs.Bild: RoteBoecke.de
Der 1. FC Köln ging gegen Augsburg vor 49.900 im damit knapp nicht ausverkauften Müngersdorfer Stadion durch ein Freistoßtor in der 40. Minuten mit 1:0 in Führung. Der FCA konnte in der 77. Minute noch den Ausgleich erzielen. (Faszination Fankurve, 28.01.2018)
Vor 25 Jahren holte der 1. FC Köln einen Titel und feierte den Gewinn des Hallenmasters.
Bild: RoteBoecke.de



