Die DFL kündigte zuletzt eine Grundsatzdebatte über die 50+1-Regel an, an deren Ende auch die Modifizierung oder die Abschaffung dieser bei aktiven Fans so beliebten Regel stehen könnte (Faszination Fankurve berichtete). Die bundesweite Fanorganisation ProFans hat sich nun zum Thema zu Wort gemeldet.
Die Fanorganisation, in der auch viele deutsche Ultràgruppen organisiert sind, kündigt an, dass bundesweit ein Sturm aufziehen würde, wenn sich die Verantwortlichen von DFB und DFL nicht bald für den Erhalt von 50+1 aussprechen würden. „Die angestrebte Diskussion um 50+1 ist eben nicht nur eine Schönheitsdiskussion um irgendwelche Vereins-und Unternehmensstrukturen, sondern definitiv der sportpolitisch wichtigste Kampf in der nahen Zukunft für alle Fans“, heißt es dazu von ProFans.
ProFans fasst die Diskussion über eine Modifizierung der 50+1 Regel als Kriegserklärung auf und fordert Christian Seifert von der DFL und Reinhard Grindel vom DFB auf, diese Debatte über 50+1 schleunigst zu beenden und sich für den Erhalt von 50+1 auszusprechen. Sonst würden bundesweite Proteste folgen. (Faszination Fankurve, 21.02.2018)
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Botschaft in der Nordkurve Mönchengladbach am Sonntag beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund.
Bild: amafuma.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme von ProFans:
ProFans stellt fest: 50+1 ist nicht verhandelbar!
Es ist kein halbes Jahr her, da hatte der DFB, der in Bezug auf Ausnahmen von der 50+1-Regel neben der DFL ebenfalls zustimmen muss, in Person von DFB-Präsident Reinhard Grindel noch großspurig gesagt: „Wir haben verstanden, dass es um mehr geht. Der Fußball in Deutschland steht auch für Stehplätze, faire Eintrittspreise und die 50+1-Regel.“



