Der Südkurve 1. FC Köln e.V. hat sich zur mittlerweile dauerhaften Sektorentrennung im Müngersdorfer Stadion, zur Kontrolle von Spruchbändern und zur dauerhaften Positionierung von Polizisten an den Eingängen zur Südkurve kritisch zu Wort gemeldet.
Der 1. FC Köln führte verstärkte Kontrollen von Spruchbändern ein, nachdem Dietmar Hopp in der Südkurve mehrfach beleidigt wurde. Hinter der Südkurve wird seitdem mit Absperrbändern und Ordnern ein Pufferbereich geschaffen, der das Schmuggeln von unangemeldeten Spruchbändern verhindern soll.
Im Nachgang des Fahnenklaus beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach hat der 1. FC Köln die Sektorentrennung, die sonst nur bei Risikospielen aktiv war (somit auch beim besagten Derby), nun auch bei allen anderen Spielen eingeführt, was der Südkurve 1. FC Köln e.V. kritisiert. (Faszination Fankurve, 14.03.2018)
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Ein Spruchband gegen den Videobeweis schaffte es laut Angaben des Südkurve 1. FC Köln e.V. nicht an der Kontrolle vorbei.
Bild: WH96.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Mitteilung des Südkurve 1. FC Köln e.V.:
Kritik am Umgang mit Heimspielen
Die Situation bei Heimspielen des 1. FC Köln hat sich seit Anfang der aktuellen Saison signifikant geändert. Waren es vor einigen Jahren noch die „Risikospiele“, zu denen die Sektoren im Stadion abgesperrt wurden, veranlassten die dafür zuständigen Personen im Verein seit dem Heimspiel gegen Augsburg eine dauerhafte Sektorentrennung. Begründet wurde diese Maßnahme zunächst mit den Vorkommnissen beim Heimspiel gegen Mönchengladbach. Dass die Sektoren allerdings auch bei diesem Spiel bereits geschlossen waren, fand hierbei keinerlei Erwähnung.



