Verspätete Ultras & Nordtribüne mit „50+1 bleibt!“-Zeichen

Faszination Fankurve 17.03.2018 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Im Freitagsabendspiel der 1. Bundesliga kam es gestern im Dreisamstadion zum Aufeinandertreffen zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart. Weil die Polizei in Stuttgart und Freiburg die Stuttgarter Ultràgruppen kontrollierte (Faszination Fankurve berichtete), trafen diese erst im Laufe der 1. Halbzeit im Gästeblock ein.

Die Gruppen Schwabensturm und Schwaben Kompanie erreichten den Gästeblock in Freiburg gestern erst Mitte der ersten Halbzeit und das Commando Cannstatt, das von der Polizei in Stuttgart bis um 18:15 Uhr aufgehalten wurde, kam erst kurz vorm Halbzeitpfiff im Dreisamstadion an.

Mit Erscheinen des Commando Cannstatt nahm der Gästeblock auch den Support auf und sang als erstes „Wir werden nie so sein, wie ihr uns haben wollt. Denn Ultras sterben nie, denn Ultras sterben nie – ACAB!“, als Reaktion auf die umstrittenen Polizeikontrollen vor dem Spiel.

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Bild: nur-der-scf.de” loading=”lazy”>

Die Gästefans nahmen erst zum Ende der 1. Halbzeit den Support auf.
Bild: nur-der-scf.de

Auf der Freiburger Nordtribüne war vor Anpfiff hingegen eine „50+1 bleibt!“-Aktion mit großem Spruchband und zahlreichen bedruckten Zetteln zu sehen. Die Aktion machte deutlich, wie viele SC-Fans für den Erhalt von 50+1 sind.

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50+1 bleibt!-Botschaft in Richtung der Fernsehzuschauer.
Bild: Nordtribuene.org

Den bundesweiten „50+1 bleibt!“-Aufruf haben in Freiburg knapp 30 Fanclubs, Fangruppen und Verbände unterzeichnet. Auch während der Eurosport-Übertragung konnte die „50+1 bleibt!“-Botschaft gesehen werden, da Freiburger Fans einen Doppelhalter an langen Stöcke befestigten und die Botschaft so ins Fernsehstudio brachten.

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Die Gästefans nahmen erst zum Ende der 1. Halbzeit den Support auf.<br />
<p class=Die Aktion auf der Nordtribüne sprach sich gegen eine neue Grundsatzdebatte über 50+1 aus.
Bild: Nordtribuene.org

Im Rahmen des DFL-Aktionsspieltags „Strich durch Vorurteile“ gab es gestern in Freiburg noch eine vom SC Jugendclub organisierte Zettel-Choreografie auf der Gegengerade zu sehen, die unter dem Motto „Unser Platz für Vielfalt & Zusammenhalt – Auf geht's, SC! Zum Klassenerhalt!“ stand. Aus roten und weißen Zetteln war ein Muster zu sehen, dass ein Spielfeld zeigte. Der Mittelkreis wurde dabei mit bunten Zetteln dargestellt und sollte Vielfalt symbolisieren.

Die Choreografie auf der Gegengerade.
Bild: nur-der-scf.de

Die Gäste aus der Landeshauptstadt gingen schon nach vier Minuten durch Gomez in Führung. Petersen erzielte in der 53. Minute den Ausgleich, bevor es wieder Gomez war, der zum 1:2 Endstand traf. Das Dreisamstadion war gestern mit 24.000 Zuschauern komplett ausverkauft. (Faszination Fankurve, 17.03.2018)

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