Der Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC, Klaus Siemon, hat Uwe Bauch, den bisherigen Aufsichtsrats-Chef des Chemnitzer FC und den Vorstandsvorsitzenden Andreas Georgi entlassen. Der Fanszene Chemnitz e.V. befürchtet, dass der Insolvenzverwalter eine schnelle Ausgliederung beim Chemnitzer FC anstrebt.
Der Vorstand des Fanszene Chemnitz e.V. kritisiert die Entlassung des Aufsichtsrats-Chef und des Vorstandsvorsitzenden und ruft den Insolvenzverwalter dazu auf, diese Entscheidung zurück zu nehmen, da diese ihr Ego hinten angestellt hätten und fannah und bodenständig gewesen seien. Die Entlassungen bezeichnet die Fanszene zudem als kontraproduktiv bei der Genesung des Vereins.
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Die Fanszene des Chemnitzer FC befürchtet, dass der Insolvenzverwalter eine Ausgliederung der 1. Mannschaft in eine Kapitalgesellschaft vorantreibt.
Bild: cfcfans.info
In der Pressemitteilung des Insolvenzverwalters heißt es hingegen: „Die Insolvenzeröffnung ist der richtige Zeitpunkt, um diesen Schritt zu gehen, insbesondere deshalb, um dem Neuanfang für Sponsoren, Mitglieder und Fans eine glaubwürdige Gestalt zu geben. Im Vordergrund stehen dabei die Interessen des CFC und die der Gläubiger an einer Erhaltung des CFC. Individualinteressen haben dahinter zurück zu stehen.“ Der Chemnitzer FC stellte in der vergangenen Drittligasaison einen Insolvenzantrag, womit der Abstieg in die Regionalliga Nordost feststand. (Faszination Fankurve, 11.07.2018)
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme des „Fanszene Chemnitz e.V.“ zur aktuellen Situation beim Chemnitzer FC:
Mit Verwunderung und Entsetzen haben wir gestern vom Schritt des Insolvenzverwalter Klaus Siemon, Aufsichtsrats-Chef Uwe Bauch und Präsident Andreas Georgi zu feuern, erfahren.


