Große Choreo & Pyroshow beim Nordduell zum Zweitliga-Auftakt
Faszination Fankurve03.08.20180 Kommentare
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip.
Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum. Sed ut perspiciatis unde omnis iste natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium. Totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo.
Foto: Faszination Fankurve
Zum Auftakt der 2. Bundesliga empfing der Hamburger SV heute Holstein Kiel im ausverkauften Volksparkstadion. Auf der Nordtribüne Hamburg wurde die Partie mit einer großen Choreografie eingeleitet, deren Herzstück eine riesige Blockfahne war. Im Gästeblock brannte derweil Pyrotechnik.
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing. Elit sed do eiusmod tempor incididunt ut labore.
Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco. Laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit voluptate. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident.
ANZEIGE
Werbung
Bild: hsv-sc.de” loading=”lazy”>
Die Choreografie auf der Nordtribüne. Bild: hsv-sc.de
Auf der zur Choreografie gehörenden Blockfahne war eine Filmrolle zu sehen, auf der Bilder von negativen Ereignissen aus der jüngeren Vereinsgeschichte des Hamburger SV abgebildet waren. Das erste Foto zeigte die Niederlage im Europa League-Halbfinale des HSV im Jahr 2009 gegen den Nordrivalen von Werder Bremen. Der HSV verlor dieses Halbfinale u.a. wegen einer Papierkugel, die von einer Zettel-Choreografie der HSV-Fans stammte. Diese Papierkugel lenkte einen Ball zur Ecke. Durch diese Ecke fiel anschließend ein entscheidendes Tor. Auf dem zweiten Foto der heutigen Choreografie sah man HSV-Investor Klaus-Michael Kühne, dem mit der Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft, dem die HSV-Mitglieder im Mai 20014 zustimmten, der Weg beim HSV geebnet wurde. Trotz der Kühne-Millionen folgten sportliche Negativjahre für den Hamburger SV, die am 12. Mai 2018 beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit dem ersten Abstieg des Bundesliga-Dinos in die 2. Bundesliga ihren vorläufigen Tiefpunkt erreichten. Ein Foto von den Rauchwolken zum Abstieg rundete den Negativ-Rückblick ab.
Die Zaunfahnen der Ultras hingen wieder. Bild: hsv-sc.de
Unten rechts auf der Blockfahne war zudem ein abgewandeltes Motiv aus dem Kultfilm „La Haine“ (auf Deutsch: „Hass“) zu sehen. Abgewandelt, weil die Hauptprotagonisten des Films in HSV-Fankleidung zu sehen waren. „Dies ist die Geschichte eines Vereins, der fällt… Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung – Auf geht’s HSV!“, lautete der Inhalt des zweiteiligen Spruchbands, das während der Choreografie auf der Nordtribüne hochgehalten wurde. Dieser Spruch war ein abgeändertes Zitat und stammt aus dem gleichen Film. In „La Haine“ geht es bei diesem Zitat um einen Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses fällt und im Fallen noch denkt, dass es bisher gar nicht so schlimm sei. Das Zitat beginnt im Original mit den Worten „Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses fällt“ und endet „Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“. Unter der Blockfahne gab es im linken Teil der Nordtribüne noch ein kleines Fahnenmeer, das die durchaus gelungene Aktion der HSV-Ultras abrundete.
ANZEIGE
Werbung
Eigentlich sollte in der 2. Bundesliga doch alles besser werden: Enttäuschung bei den HSV-Fans über die Niederlage. Bild: hsv-sc.de
Ob der Hamburger SV sportlich jedoch schon die Talsohle durchschritten hat, bleibt abzuwarten. Das heutige Heimspiel verlor der Verein jedenfalls deutlich mit 3:0. Alle drei Treffer fielen dabei in der 2. Halbzeit. Auf der Nordtribüne waren dabei wieder die Zaunfahnen der HSV-Ultras von Poptown, Castaways und Clique du Nord zu sehen. Ende der vergangenen Saison waren diese nicht mehr zu sehen, nachdem 106 HSV-Ultras mit Hausverboten belegt wurden und besondere Sicherheitsmaßnahmen, wie erhöhte Zäune vor der Nordtribüne, umgesetzt wurden. Stattdessen standen die HSV-Ultras nur noch hinter eine Nordtribüne-Zaunfahne. Zu Beginn der Saison 2018/2019 setzte der HSV bisher 67 der 106 Hausverbote zur Bewährung aus, weitere sollen folgen und die Zäune vor der Heimkurve wurden zurückgebaut (Faszination Fankurve berichtete). Die Zeichen in Hamburg stehen somit zumindest auf Fanebene auf Neuanfang.
Pyroaktion der Holstein Kiel-Fans im Volksparkstadion. Bild: Faszination Fankurve
Im Gästeblock versammelten sich die etwa 6.000 Gästefans hinter einer Holstein Kiel-Zaunfahne. Die Holstein-Fanszene traf sich am Nachmittag am Kieler Hauptbahnhof, um geschlossen mit einem Regionalzug nach Hamburg zu reisen (Faszination Fankurve berichtete).
Holstein Kiel-Fans heute in Hamburg. Bild: hsv-sc.de
Teile der aktiven Fanszene waren heute in Hamburg, wie zuvor von HSV-Fans schon vermutet, in schwarzen Shirts gekleidet. Vor Anpfiff zündeten die Gästefans Pyrotechnik, während auf dem Rasen noch die Show der DFL zum Start der 2. Bundesliga lief. (Faszination Fankurve, 03.08.2018)
KSV-Fans feiern den deutlichen Auswärtssieg im Volksparkstadion: