HSV-Investor Kühne will seine Anteile verkaufen

Faszination Fankurve 10.09.2018 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, der 20,57 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG hält und damit, nach dem Hamburger SV e.V., dem 76,19 Prozent der Anteile gehören, der größte Anteilseigner an der ausgegliederten Fußballabteilung ist, kündigte nun an, seine Anteile verkaufen zu wollen.

„Ich muss mich jetzt selbst disziplinieren. Deshalb will ich meine Anteile loswerden“, sagte Kühne in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Kühne soll in den vergangenen Jahren etwa eine knappe dreistellige Millionensumme in den Hamburger SV investiert und dabei nach und nach seine Anteile an der HSV Fußball AG erhöht haben. Der sportliche Niedergang war trotzdem nicht aufzuhalten und der HSV stieg in der vergangenen Saison erstmals in die 2. Bundesliga ab.

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In der aktiven Fanszene des Hamburger SV wird Investor Kühne kritische gesehen.
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Grund für den jetzt angekündigten Rückzug von Kühne soll sein, dass er seine Anteile nicht weiter aufstocken darf. Die jetzige Führung beim Hamburger SV scheint nicht weiter bereit zu sein, weitere Unabhängigkeit für neues Geld zu verlieren. 

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Da der Hamburger SV e.V. nur noch 76,19 Prozent der Anteile an der AG hält, gilt es für den Verein zu verhindern, dass ein Investor oder eine Gruppe von Investoren 25 Prozent der Anteile erhält und somit eine Sperrminorität hat, was den Einfluss eines Investors oder mehreren Investoren deutlich erhöhen würde. Neben den 20,57 Prozent von Kühne besitzten die Familie Burmeister weiter 1,35 Prozent, Helmut Bohnhorst zudem 1,22 Prozent und die Erben von Alexander Margaritoff weitere 0,67 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG. Einen potenziellen Käufer für die HSV-Anteile von Kühne soll es bisher nicht geben. (Faszination Fankurve, 10.09.2018)

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In der aktiven Fanszene des Hamburger SV wird Investor Kühne kritische gesehen.<br />
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