Als Lech Poznań-Fans in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach dem Auswärtsspiel bei Pogoń Szczecin wieder am Stadion in Posen eintrafen, soll es zu einem Angriff von Widzew Łódź-Hooligans gekommen sein. Dabei haben offenbar insgesamt sieben Zaunfahnen, darunter auch bedeutende Fahnen, den Besitzer gewechselt.
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Auch diese Zaunfahne soll am vergangenen Wochenende den Besitzer gewechselt haben.
Bild: legionisci.com
Laut polnischen Medienberichten wurden bei dem Überfall die Fahnen „Lech Poznań – No one like us”, „Ultras Lech”, „Pyrusy”, „Legion Piła”, „Szwadron Gostyń”, „Nadmorski FC” und „Fanatycy” erbeutet. In Łódź tauchte kurze Zeit nach dem Überfall ein Graffiti auf, das im Design der bekannten Posener „Fanatycy”-Zaunfahne gehalten war, jedoch nicht in den blau-weißen Vereinsfarben von Lech, sondern im rot-weiß von Widzew. Dieses Bild dürfte als Bekenntnis der Widzew-Fans für den Überfall in Posen zu verstehen sein:
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700 Lech Poznań-Fans reisten am Samstag brisanten Duell nach Stettin. Um ein Verbot von organisierten Fußballreisen zu Umgehen, meldeten die Posen-Fans eine Besichtigung des ehemaligen Fabrikgeländes von „Paprykarz szczeciński“, ein Stettiner Gericht mit Paprika und Fisch, das gerne als Brotaufstrich verzehrt wird, an. Als die Lech-Fans dann natürlich auch das Ekstraklasa-Spiel bei Pogoń besuchten, befand sich auf den Sitzschalen im Gästeblock der Lech-Fans jeweils eine ordentliche Portion des Paprikfischaufstrichs, der stark riecht. Das Hinsetzen vor, während oder nach dem Spiel war für die Lech-Fans wegen dieser Überraschung, die auf das Konto der Pogoń-Fans gehen dürfte, die eine Rivalität nach Posen pflegen. wohl kein Thema mehr. Doch die wirklich böse Überraschung folgte erst nach Rückkehr von diesem Spiel, als die Lech Poznań-Fans offenbar in eine Falle von Widzew Łódź-Hooligans liefen. (Faszination Fankurve, 30.10.2018)
Bild: legionisci.com
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