Ultras melden sich zum Thema kalte Pyrotechnik zu Wort

Faszination Fankurve 04.12.2018 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Nachdem Werder Bremen bekannt gab, dass man die zuletzt in Dänemark neu entwickelte sogenannte kalte Pyrotechnik gemeinsam mit den Sicherheitsbehören und den eigenen Fans testen wolle, meldete sich nun die Ultràgruppe Caillera zum Thema zu Wort.

Diese Ultras von Werder Bremen befürworten die Entscheidung des eigenen Vereins, dass man sich mit Thema beschäftigen wolle, um möglicherweise Lösungen beim konfliktbehafteten Thema Pyrotechnik zu erarbeiten. Weiter fordern die Caillera Ultras ein Ende der Kriminalisierung von Pyrotechnik, die in Deutschland auch weiterhin eingesetzt wird.

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Auch bei Werder Bremen zünden Ultras regelmäßig Pyrotechnik trotz Verbot.
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„Wir begrüßen die Initiative der Geschäftsführung des SV Werder sich für die Legalisierungsmöglichkeiten von sog. 'kalter Pyrotechnik' einzusetzen. Seit vielen Jahren ist Pyrotechnik essentielles Stilmittel der Fan- und Ultràkultur in Europa und sie wird auch weiterhin – unabhängig vom Ausgang der Diskussion um 'kalte Pyrotechnik' – fester Bestandteil der Unterstützung im Stadion bleiben. Es ist daher längst überfällig, dass Vereine, Verbände, Politik und Justiz aufhören den Einsatz von Pyrotechnik im Stadion zu kriminalisieren und beginnen neue, lösungsorientierte Wege im Umgang mit dem Thema zu gehen“, teilten die Gruppe Caillera dazu heute mit.

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Werder Bremen-Präsident Hubertus Hess-Grunewald kündigte bereits in der Sommerpause an, dass der Bundesligist den Einsatz von kalter Pyrotechnik prüfen wolle (Faszination Fankurve berichtete). Im Bremer Senat sprach sich die Lokalpolitik zuletzt gegen eine Legalisierung sogenannter kalter Pyrotechnik aus (Faszination Fankurve berichtete). 

Während sich die Ultras bei Werder lösungsorientiert geben, sind aus der Politik beim Thema Pyrotechnik häufig populistische Äußerungen zu hören.
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Auch bei Werder Bremen zünden Ultras regelmäßig Pyrotechnik trotz Verbot.<br />
<p>Da der dänische Erstligist Brøndby IF immer wieder teils hohe Strafen für das Abbrennen von Pyrotechnik zahlen musste, arbeitete der Verein im Jahr 2016 gemeinsam mit den eigenen Fans intensiv an der Entwicklung von sicheren Bengalos. Die neuen Fackeln sind laut Angaben des Vereins circa 1.500 Grad Celsius kälter als herkömmliche Bengalos, sodass man mit der Hand in die Flamme fassen kann, ohne sich dabei zu verbrennen, was Videos auch belegen. Auch Kleidung wird durch die Fackeln nicht entzündet (<a href=Faszination Fankurve berichtete). Im Jahr 2017 erhielt diese sogenannte kalte Pyrotechnik ein CE-Prüfzeichen. (Faszination Fankurve, 04.12.2018)

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