Laut einem Bericht von Sky steht der Vermarkter Lagardère vor einem Einstieg beim VfB Stuttgart. Der Vermarkter soll laut des Berichts knapp 50 Millionen Euro investieren und dafür Anteile an der VfB Stuttgart AG erhalten. Weitere 13,15 Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart AG dürften ohne Satzungsänderung verkauft werden.
84,2 Prozent der anwesenden Mitglieder des VfB Stuttgarts stimmten am 01. Juni 2017 für eine Ausgliederung der Profimannschaft in die VfB Stuttgart AG (Faszination Fankurve berichtete). Anschließend wurden 11,75 Prozent der Anteile an dieser AG an die Daimler AG verkauft, die dafür 41,5 Millionen Euro bezahlt haben soll.
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Das Commando Cannstatt machte in der Hinrunde klar, was man von einem Investor aus China halten würde. Nun könnte eine französische Gruppe Anteile an der VfB Stuttgart AG erwerben.
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Schon länger sucht man beim VfB Stuttgart nach einem weiteren Investor. Laut Vereinssatzung dürfen ohne eine Satzungsänderung weitere 13,15 Prozent an der VfB Stuttgart AG an einen oder mehrere Investoren verkauft werden, da der Verein laut Satzung 75,1 Prozent der AG-Anteile besitzen muss.
Der VfB Stuttgart bestätigte auf Nachfrage mehrerer Medien, dass man mit „mehreren namhaften Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen in konstruktiven Gesprächen“ stehen würde, Namen aber nicht kommentieren wolle. Die Lagardère-Gruppe kommt aus Frankreich. Von Hamburg aus wird das Deutschland-Geschäft des Sportvermarkters Lagardère-Sports betrieben, der auch zahlreiche Bundesligisten und damit Konkurrenten des VfB Stuttgart vermarktet.
Der heutige VfB-Präsident und frühere Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart21 wird von den VfB-Ultras nicht unterstützt.
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Sonderausgabe des Cannstatter Blättle ihren Unmut aus und rechnen darin erneut mit VfB Stuttgart-Präsident Wolfgang Dietrich, der von den Ultras schon seit 2016 kritisiert wird und häufig „Spalter“ genannt wird, ab. (Faszination Fankurve, 04.01.2019)


