Tennis Borussia Berlin-Fans im Exil in Friedrichshain
Faszination Fankurve14.02.20190 Kommentare
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Foto: Faszination Fankurve
Nachdem der Konflikt zwischen aktiver Fanszene von Tennis Borussia Berlin und dem Vorstandsvorsitzenden und Hauptsponsor des Vereins, Jens Redlich, auf der absurden Mitgliederversammlung endgültig eskalierte (Faszination Fankurve berichtete), entschieden sich die TeBe-Fans ihrem Verein zumindest vorerst den Rücken zu kehren.
Mit einer Anzeige in der Fußball-Woche, in der über den Fußball in der Hauptstadt berichtet wird, suchten die aktiven TeBe-Fans nach einer Alternative, weil man die Spiele des eigenen Vereins aktuell nicht besuchen will. „Kleine engagierte Fan-Szene mit dreistelligem Mobilisierungspotenzial sucht vorübergehend Verein, der für eine demokratische Kultur und gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie einsteht. Erfahrungen in Merchandising, experimentellem Gesang und der Organisation von Busreisen werden mitgebracht. Kein Getrommel“, stand in der Anzeige der TeBe-Fans geschrieben.
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Die TeBe-Fans hatten auch ihre Fahnen dabei. Bild: Sören Kohlhuber
Als einer der ersten Vereine meldete sich der Blau-Weiß Friedrichshain, Abstiegskandidat aus der Kreisliga A, der seine Heimspiele auf dem Kunstrasenplatz auf dem Dach des Metro-Großmarktes in Berlin- Friedrichshain austrägt, wo zudem eine kleine Tribüne vorhanden ist.
Am Samstag machte sich also eine dreistellige Anzahl TeBe-Fans auf in den sogenannten „Metro-Fußballhimmel“, um Blau-Weiß Friedrichshain im Kellerduell gegen die Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf zu unterstützen. Die Fans von Tennis Borussia haben für das Spiel extra ihre Fangesänge umgedichtet und beispielsweise „Somewhere over the Metro plays Blue-White. We are Tennis Borussia and our board is shite“, Come on you rooftop boys – Come on you rooftop boys – Come on, Come on – Come on you rooftop boys!“ oder „Wenn wir auf dem Dach der Metro stehn und die Blau-Weißen spielen sehn, dann feuern wir sie an, so laut wie jeder kann, denn ins Mommse wolln wir zur Zeit nicht gehn“ gesungen. In der darunterliegenden Metro soll dann sogar noch das Berliner Kindl ausgegangen sein, weil TeBe-Fans die Vorräte des Großhandels leerten.
Blau-Weiß Friedrichshain unterlag am Samstag trotz der ungewohnten Unterstützung mit 1:0. Der Kreisligist bedankte sich im Nachgang bei den TeBe-Fans, von denen einige auch einen Blau-Weiß Friedrichshain-Schal kauften und sprach vom größten Spiel in der Vereinsgeschichte. Zudem erwähnte Blau-Weiß, dass die TeBe-Fans bei der Spieltagsorganisation mithalfen und der Sportplatz auf dem Dach nach dem Spiel sauberer hinterließen, als sie ihn vorgefunden hatten Anders als im Mommsenstadion können sich die aktiven TeBe-Fans bei Blau-Weiß Friedrichshain also willkommen fühlen. Welchem Verein die „TeBe Party Army“ als nächstes einen Besuch abstatten wird, steht noch nicht fest. Anfragen gibt es jedenfalls genug. (Faszination Fankurve, 14.02.2019)
Bei Blau-Weiß Friedrichshain sind die aktiven TeBe-Fans auch in Zukunft willkommen. Bild: Sören Kohlhuber