Am gestrigen Karnevalssonntag war der 1. FC Köln beim FC Ingolstadt zu Gast. Die etwa 2.000 Fans des Spitzenreiters reisten größtenteils verkleidet nach Bayern, um die fünfte Jahreszeit auch nach Verlassen der Domstadt noch bei sich zu haben. Im Gästeblock wurde vor Anpfiff eine Choreografie durchgeführt.
Eingerahmt vom Kölner Stadionwappen und dem Logo des 1. FC Köln waren bei der Aktion die Kultfiguren Tünnes und Schäl aus dem Hänneschen-Puppentheater mit zwei Kölschgläsern in der Hand zu sehen. Beim Tünnes wurde bei der Aktion zudem noch eine „Vorstand raus“-Botschaft untergebracht.
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Die mit buntem Rauch untermalte Choreografie der Kölner Jecken.
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Im Hintergrund von Tünnes und Schäl wurden bei der Choreografie passend zum Karneval zahlreiche bunte Luftballons in die Höhe gehalten. Abgerundet wurde die Aktion, wie schon öfters an Karneval, mit buntem Rauch. Das Liedgut des mitgereisten Kölner Anhangs war am gestrigen Sonntagnachmittag ebenfalls durch die Karnevalszeit geprägt. So wurden lautstark das Kölner Liedgut verschiedenster Bands gesungen.
In der Heimkurve wurde mit dem „Zamrücken ist keine Einbahnstraße“-Spruchband hingegen thematisiert, dass die Schanzer-Fans beim Auswärtsspiel in Hamburg nicht mit dem Verhalten der eigenen Spieler nach Abpfiff zufrieden waren. Die weit gereisten FCI-Fans hätten sich von den eigenen Kickern mehr Dankbarkeit erhofft. Mit einem „Free Rui Pinto“-Plakat forderten die Ingolstadt-Fans zudem noch Freiheit für den Football Leaks-Whistleblower, der aktuell in Budapest mit Hausarrest festgehalten wird.
Spruchband der FCI-Fans für Rui Pinto.
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