Der Karlsruher SC bestreitet am nächsten Spieltag das erste Montagsspiel in dieser Drittligasaison. Die Ultras vom KSC machten heute öffentlich, dass es am Montag im Gästeblock des Stadions am Dallenberg bei den Würzburger Kickers aus Protest gegen die fanunfreundliche Anstoßzeit keinen organisierten Support geben wird.
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Die Montagsspiele der 3. Liga sind den KSC-Ultras ein Dorn im Auge.
Bild: ULTRA1894.de
Das Karlsruher Bündnis ULTRA1894, in dem die Gruppen Phönix Sons, Rheinfire, Armata Fidelis und Wild Boys organisiert sind, erklärte, dass die KSC-Ultras in Würzburg keine Gesänge anstimmen und auf jegliche Fahnen, Trommeln und Vorsänger verzichten wird. Nach Torchancen kann es trotzdem zu kurzen Anfeuerungen kommen und Tore sollen selbstverständlich bejubelt werden, kündigten die KSC-Ultras weiter an. Weiter rufen die Ultràgruppen die restlichen KSC-Fans auf, sich an der Protestaktion gegen Montagsspiele zu beteiligen, auch wenn das Auswärtsspiel für den Karlsruher SC, der um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpft, sehr wichtig ist. (Faszination Fankurve, 09.04.2019)
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme von ULTRA1894:
Hallo KSC-Fans,
Montagsspiele sind einfach zum Kotzen. Das waren sie schon immer und werden es auch immer bleiben! Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt. Montagsspiele dienen keinem anderen Zweck, als Konsumenten an die heimischen Fernsehgeräte zu locken. So können Verbände und Vereine nochmal richtig Kasse machen. Dass viele Fans dabei große Strapazen auf sich nehmen, je nach Entfernung des Auswärtsspiels sogar zwei Tage Urlaub nehmen müssen, war den Verantwortlichen jahrzehntelang schlichtweg egal.


