Vor 6.645 Zuschauern kam es gestern im Sportpark Nord in Bonn zum Mittelrhein-Pokalfinale zwischen der TSV Alemannia Aachen und Fortuna Köln. Die Alemannia-Fans bekamen als Fanbereich die Gegengerade zugesprochen, wo die Partie mit einer Pyroshow eingeleitet wurde.
Unter dem Motto „15 Jahre Pokalhelden – Es wird wieder Zeit“ erinnerten die Alemannia-Fans an die DFB-Pokal-Saison 2003/2004, als es der Verein als Zweitligist bis in Finale im Berliner Olympiastadion schaffte, wo man an Werder Bremen scheiterte, aber trotzdem für den UEFA-Cup qualifiziert war. Abgerundet wurde die Aktion mit gelbem Rauch, der von Ultras der Alemannia gezündet wurde.
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Die Pyroshow der Alemannia-Fans.
Bild: Fuppes muss dreckig bleiben
Etwa 5.000 Fans drückten gestern der Alemannia die Daumen. Die Alemannia-Fans teilten sich mit den Fortuna-Fans die Haupttribüne, zudem war die Gegengerade komplett in Alemannia Hand. Vor Anpfiff hielten die Alemannia-Spieler noch ein „Alle zusammen – Für den Pokalsieg!“-Spruchband vor der Gegengerade hoch, mit dem der Zusammenhalt zwischen Fans und Spielern symbolisiert wurde. Mit einem „Euer Sicherheitswahn zeig nur wie machtlos ihr seid“-Plakat wurden im Alemannia-Fanbereich zudem noch die Gegebenheiten in Bonn kritisiert.
Die aktive Fanszene des Drittligaabsteigers Fortuna Köln reiste aus dem Kölner Süden mit der Bahn in die ehemalige Bundeshauptstadt. Im Sportpark Nord platzierten sich die Fortuna-Fans dann auf der Haupttribüne. In der zweiten Halbzeit zeigten die Fans der Südstädter dort eine Pyroshow mit rotem Rauch.
Die Pyroaktion der Fortuna Köln-Fans auf der Haupttribüne.
Bild: knipser.koeln
Der Platzsturm der Alemannia-Fans.Bild: knipser.koeln


