5.673 Zuschauer kamen am Samstag ins Stadion in Zwickau, um das „Heimspiel“ der TuS Dassendorf gegen Dynamo Dresden zu sehen. Der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf fand in Norddeutschland kein geeignetes Stadion und zog deshalb 530 Kilometer weiter nach Westsachsen um.
Für Dynamo Dresden wurde die erste Runde im DFB-Pokal somit, wie schon vor zwei Jahren, als die TuS Koblenz ebenfalls nach Zwickau umzog, erneut zum Heimspiel. Die Ultras Dynamo hatten im Vorfeld des Pokalspiels alle Dynamo-Fans aufgerufen, in Gelb nach Zwickau zu reisen. Vom Verein wurde der Aufruf der Ultras ebenfalls verbreitet. Zudem hatten die Ultras noch eine Zugverbindung nach Zwickau öffentlich gemacht.
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Die Fahnen der Dassendorf-Fans.
Bild: jokersradeberg.de
Für Fans der TuS Dassendorf ging es am Samstag bereits um 06:00 Uhr via Reisebus nach Zwickau, um das erste DFB-Pokalspiel des eigenen Vereins live zu sehen. Im Stadion Zwickau leiteten die Fans des Dorfvereins die Partie dann mit blau-weißen Dassendorf-Fahnen ein.
Die Dynamo-Fanszene machte sich in der E5-Fankurve breit, in der sonst die FSV Zwickau-Fanszene beheimatet ist, die enge Freundschaften nach Dresden pflegt. Die SGD-Fans waren dem Aufruf der Ultras gefolgt und einheitlich in Gelb erschienen. Vor Anpfiff entzündeten Dresdner Ultras dann schwarzen Rauch, so dass die Fankurve mit den gelben Shirts und dem schwarzen Rauch in den Vereinsfarben von Dynamo erstrahlte.
Die Rauchaktion in der E5-Fankurve.
Bild: jokersradeberg.de
Faszination Fankurve berichtete).
Dynamo gewann am Samstag gegen die gut spielende TuS mit 3:0. Löwe brachte die „Gäste“ in der 37. Minute in Führung. In der zweiten Halbzeit trafen noch Burnic und Röser. (Faszination Fankurve, 12.08.2019)
Das Solidaritätsspruchband.
Bild: jokersradeberg.de


