Im „Football was my first love“-Podcast ist in diesem Monat eine Ausgabe erschienen, in dem Ingo aus Braunschweig zu Wort kommt. Der heute 38 Jahre alte Eintracht-Fan, der ab der Saison 1997/1998 auf dem Zaun der Südkurve stand, spricht in dem Podcast über die Anfangszeiten der Ultràkultur in Braunschweig.
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Die Zaunfahne der Löwenbrigade in der Saison 2000/2001 im Kölner Südstadion.
Bild: Faszination Fankurve
Ingo war Mitglied der 1997 gegründeten Löwenbrigade, die etwa drei bis vier Jahre aktiv war, sich anschließend intern aber zerstritt. Die knapp unter 20 Mitglieder teilten sich anschließend auf andere Gruppen auf oder zogen sich ins Privatleben zurück.
Erste Ideen von südländischer Atmosphäre brachten laut Ingo aber ab 1995 die Supporters Brunswiek ins Eintracht-Stadion. Die Gruppe soll sich jedoch nach zwei Jahren wieder aufgelöst haben. Anschließend übernahm die Löwenbrigade und führte gemeinsam mit anderen Eintracht-Fans erste Choreografien durch, die jedoch noch nicht mit den heutigen Kurvenshows zu vergleichen waren.
Eintracht Braunschweig-Fans mit Pyro in der heimischen Südkurve beim Derby gegen Hannover 96 in der Saison 1997/1998.Bild: Faszination Fankurve
2002/2003 folgte ein Generationswechsel in der Braunschweiger Ultràszene und Leute mit anderer Mentalität kamen nach. Gruppen, wie die Ultras Braunschweig und Cattiva Brunsviga übernahmen zunehmend die zentralen Aufgaben. In dem Podcast erzählt der Braunschweig-Fan, wie sich die Freundschaften der Braunschweiger Hooligans auch auf die Braunschweiger Ultràszene übertrugen. Die ältere Generation von Ultras aus Braunschweig hatte demnach freundschaftliche Kontakte zu den Ultras Mannheim, zum Inferno Basel und nach Magdeburg. Aber hört am besten einfach selbst und erfahrt, wie sich diese Kontakte entwickelt haben:
(Faszination Fankurve, 23.08.2019)


