Am vergangenen Samstag kam es in München zu einem umstrittenen Polizeieinsatz gegen Fans des 1. FC Kaiserslautern. Nachdem das 3. Liga-Spiel beim TSV 1860 München schon abgepfiffen war, gingen Polizisten im Gästeblock des Grünwalder Stadions mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen FCK-Fans vor (Faszination Fankurve berichtete).
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich heute zu den Vorfällen zu Wort gemeldet und von „unverhältnismäßigen Reaktionen der zuständigen bayrischen Polizei“ berichtet. Für Unverständnis sorgte vor allem das Einsatzkonzept der Polizei, das trotz freundschaftlicher Kontakte zwischen beiden Fanlagern eine strikte Trennung während des gesamten Spieltags vorsah.
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Der FCK kritisierte nun das Vorgehen der Polizei in München.
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„Vor allem die Tatsache, dass der Kontakt zwischen den befreundeten Anhängern beider Vereine vor und nach dem Spiel durch die zuständige Polizei unterbunden wurde, sorgte für Unverständnis. Nach dem Spiel fand der Polizeieinsatz einen unrühmlichen Höhepunkt, als im Gästeblock ohne ersichtlichen Grund auf FCK-Fans eingeschlagen wurde“, so die Kritik des FCK an der Polizei in Kurzform.
Nachdem der Sonderzug mit 450 FCK-Fans in München ankam, wurde den Gästefans laut Vereinsangaben von der Polizei sowohl der Besuch der Fanparty im Giesinger Bräu, wo FCK- und 1860-Fans gemeinsam feierten, als auch der Besuch der Toilette untersagt.
Der Polizeieinsatz im Gästeblock.
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