„Mit Affenlauten geht euch einer ab“

Faszination Fankurve 15.12.2019 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Nachdem Hertha BSC-Spieler Jessic Ngankam am 06. Dezember 2019 beim Heimspiel von Hertha BSC II aus dem Block der mitgereisten Lokomotive Leipzig-Fans rassistisch mit Affenlauten beleidigt worden sein soll, zeigten die Ultras von der Hauptstadtmafia gestern im Olympiastadion ein Spruchband zum Thema.

„Mit Affenlauten geht euch einer ab – Loks hirntotes Rassistenpack – Ngankam – Einer von uns!“, stand auf dem Spruchband geschrieben, das die Ultragruppe gestern beim Heimspiel von Hertha BSC gegen den SC Freiburg in der Ostkurve präsentierte. Die Hauptstadtmafia solidarisierte sich damit mit Ngankam.

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Bild: Nordtribuene.org” loading=”lazy”>

Das Spruchband der Hauptstadtmafia in der Ostkurve Hertha BSC.
Bild: Nordtribuene.org

Wegen des Vorfalls am Nikolaustag unterbrach der Schiedsrichter die Regionalliga-Nordost-Partie zwischen Hertha BSC II und Lok Leipzig für mehrere Minuten. Hertha BSC erklärte montags darauf: „Der Vorfall vom vergangenen Freitag, bei dem sich unser Nachwuchsspieler Jessic Ngankam beim Spiel gegen Lok Leipzig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt sehen musste, verurteilen wir aufs Schärfste. Als Verein stehen wir hinter Jessic.“

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Mit der Fankurve 1966 und der Ultragruppe Blue Side Lok gab es auch aus der aktiven Fanszene von Lokomotive Leipzig eine deutliche Distanzierung von den Affenlauten:​

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Das Spruchband der Hauptstadtmafia in der Ostkurve Hertha BSC.<br />
<p style="LOKRUFE STATT AFFENLAUTE" 👍🏻👏🏻 Klares Statement gegen Rassismus der FK1966 und Blue Side Lok! ________ @herthabubis #notoracism #vamosFCL #fußballpur

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Am gestrigen Samstag brach die B-Jugend von Hertha BSC zudem das Auswärtsspiel beim VfB Auerbach ab, weil mehrere Jugendspieler der Hertha von Gegenspielern rassistisch beleidigt worden sein sollen. Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC teilte dazu mit: „Es gibt Situationen, in den auch für uns der Fußball zweitrangig wird. Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen. Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz.“ Der VfB Auerbach widerspricht den Darstellungen von Hertha BSC und teilte dazu mit: „Der VfB Auerbach verwehrt sich gegen den erhobenen Rassismus-Vorwurf. Der VfB Auerbach stellt fest, dass weder der Schiedsrichter, noch die Schiedsrichter-Assistenten eine rassistische Äußerung wahrgenommen haben. Dies hat das Schiedsrichter-Gespann dem VfB Auerbach im Anschluss an das Spiel bestätigt. Auch ist der von Hertha BSC erweckte Eindruck falsch, es habe sich um ein Spiel gehandelt, das in irgendeiner Form von rassistischen Aussagen geprägt gewesen sein soll.“ (Faszination Fankurve, 15.12.2019)

Das Spruchband der Hauptstadtmafia in der Ostkurve Hertha BSC.<br />Bild: Nordtribuene.org”><figcaption>Das Spruchband der Hauptstadtmafia in der Ostkurve Hertha BSC.<br />Bild: Nordtribuene.org</figcaption></figure>
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