Bevor die Bundesliga am morgigen Samstag wieder losgeht, weil die Clubs von den Fernsehgeldern abhängig sind, hat sich der Südkurve 1. FC Köln e.V. zu Wort gemeldet und eine gerechtere Verteilung der TV-Gelder eingefordert. Es sei nun an der Zeit für Veränderungen im deutschen Profifußball.
Laut des Vorschlags aus Köln sollten Kriterien, wie Stadionauslastung oder der TV-Zuschauerschnitt bei der Verteilung der TV-Gelder in den Bundesligen in Zukunft stärker berücksichtigt werden. Die Jugendarbeit der Vereine solle in den Augen der Südkurve ebenfalls höher honoriert werden. Aber auch im Hinblick auf unterklassige Vereine erhoffen sich die Kölner Fans mehr Solidarität der Bundesligisten. (Faszination Fankurve, 15.05.2020)
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Der Südkurve 1. FC Köln e.V. prangert schon länger Missstände im deutschen Profifußball an.
Bild: WH96.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme vom Südkurve 1. FC Köln e.V.:
Zeit für Veränderungen
Der Fußball befindet sich in einer Krise und das nicht erst durch die aktuelle Situation rund um Corona. Das Ausmaß der grundlegenden Probleme wird dabei gegenwärtig besonders deutlich. Die zur Normalität gewordenen sieben- und achtstelligen Spielergehälter werden für manche Vereine zunehmend zum Problem. Eine finanzielle Notlage der Bundesliga wird für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs angeführt. Die Einnahmen der Fernsehgelder sind plötzlich in aller Munde und werden als existenziell dargestellt. Wie kommt es zu dieser immensen Abhängigkeit und über welchen finanziellen Rahmen wird dabei gesprochen?


