Am vergangenen Donnerstag kam es bei Hamburger SV-Spieler Bakery Jatta auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hamburg zu einer Hausdurchsuchung, obwohl das Bezirksamt die eigenen Ermittlungen bereits eingestellt hatte. Die aktive Fan- und Ultraszene solidarisierte sich nun erneut mit Jatta.
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Spruchband der Castaways für Jatta in Chemnitz.
Bild: hsv-sc.de
In einer heute veröffentlichten Stellungnahme von Banda Caotica, Castaways, Clique du Nord, Forza Hamburg, Förderkreis Nordtribüne e.V., HH-Ost, Iron Loyalty, Nordhessen und Turn Up wird kritisiert, dass ein Reporter der Bild-Zeitung Informationen erlangen konnte, um bei der Durchsuchung am Wohnort von Jatta vor Ort zu sein.
Die Fan- und Ultragruppen des HSV fordern nun die sofortige Einstellung der Ermittlungen gegen Jatta und die Zurückgabe alle beschlagnahmten Geräte. Der Hamburger SV wird von den eigenen Fans zudem aufgerufen, mit der Bild-Zeitung nicht mehr zusammenzuarbeiten, da diese die Identität von Jatta wiederholt anzweifelte.
Jattta-Schwenkfahne von Forza Hamburg.
Bild: hsv-sc.de
Stellungnahme aus der aktiven Fan- und Ultraszene des HSV.
Die Gruppe Forza Hamburg hatte nach der Durchsuchung zuletzt Spruchbänder am Volksparkstadion angebracht, auf denen in Richtung der Bild-Zeitung „Eure Hetze zerstört Leben! Noch immer Solidarität mit Baka!“ geschrieben stand. Bereits beim Pokalspiel vor knapp einem Jahr in Chemnitz zeigten die HSV-Ultras von den Castaways ein Spruchband, auf dem „Bakery, no matter what – we got yourback“ zu lesen war und solidarisierten sich so mit Jatta (Faszination Fankurve berichtete). (Faszination Fankurve, 10.07.2020)


