Die Ultras von Hertha BSC haben in einer am heutigen Morgen veröffentlichten Stellungnahme bekannt gegeben, dass sie bei einer Teilöffnung des Olympiastadions keine Eintrittskarten abnehmen und erst bei einem Normalzustand wieder in die Ostkurve zurückkehren werden.
Die Rückkehr der Ultras von Hertha BSC soll erst dann erfolgen, wenn gefüllte Stadion aus gesundheitspolitischer Sicht vertretbar seien. Maßnahmen wie Gästefanausschluss, Alkoholverbot, geschlossene Stehplätze und möglicherweise personalisierte Tickets, die der Leitfaden der DFL zur Wiederzulassung von Zuschauern vorsieht (Faszination Fankurve berichtete), lehnen die Ultras von Hertha BSC vehement ab, weshalb man zu der Entscheidung gekommen ist, während Teilzulassungen keine Spiele von Hertha BSC mehr zu besuchen. Weiter stellten die Hertha-Ultras die Forderung auf, dass Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen, die nun im Zuge der Wiederzulassung von Zuschauern diskutiert werden, nach der Corona-Pandemie wieder abgeschafft werden müssen.
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Die Ultras von Hertha BSC werden bei einer teilweisen Wiederzulassung von Fans im Berliner Olympiastadion nicht mitmachen.
Bild: Nordtribuene.org
Einen organisierten Support in der Ostkurve wird es somit in nächster Zeit nicht geben. Für die Mitarbeit an einem Konzept, bei dem es um die Wiederzulassung von Zuschauern im Berliner Olympiastadion geht, stehen die Hertha-Ultras nicht zur Verfügung. Stattdessen fordern sie, dass die Forderung nach Reformen im deutschen Profifußball nicht vergessen werden dürfe. So wollen sich die Ultras der Alten Dame weiterhin für eine Stärkung der 50+1-Regel, für eine ausgeglichenere Verteilung der Fernsehgelder und ein nachhaltigeres Wirtschaften im deutschen Profifußball stark machen. (Faszination Fankurve, 04.08.2020)
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Ultras von Hertha BSC:
Hallo Herthaner!


