Die 2014 gegründete Ultragruppe Yellow Connection hat bekannt gegeben, dass man die Spiele des TSV Alemannia Aachen in der Regionalliga West vorerst nicht mehr besuchen wird. Die Aachener Ultras begründen diese Entscheidung mit „einigen gewaltigen Einschränkungen“, die in Zeiten der Corona-Pandemie vorgesehen sind.
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Die Ultras der Yellow Connection werden die Spiele vom TSV Alemannia Aachen vorerst nicht mehr besuchen.
Bild: www.yc2014.de
„Auch wenn wir uns alle sicherlich kaum etwas sehnlicher wünschen, als unsere Alemannia wieder im Stadion spielen zu sehen, wird der Spieltag nicht im Ansatz vergleichbar mit dem vor der Pandemie sein. Die der aktuellen Situation geschuldeten Maßnahmen haben uns dazu veranlasst, dass wir die Spiele unserer Alemannia weder als Gruppe, noch als Einzelpersonen im Stadion verfolgen werden“, teilte die Yellow Connection dazu mit.
Personalisierte Tickets, eingeschränkte Fankultur, das Verbot von Gästefans sowie zu wenig gesellschaftliche Verantwortung des Fußballs nannten die Ultras von Alemannia Aachen als Gründe für ihr aktuelles Fernbleiben. Sowohl in der Gastronomie, als auch bei Testspielen anderer Vereine habe die Polizei in Deutschland schon gezeigt, dass sie auf Daten, die eigentlich ausschließlich für die Rückverfolgung der Pandemie gesammelt wurden, zurückgreife.
Zu einer lebendigen Fankultur würden Stehplätze und lautstarke Gesänge gehören, was in der aktuellen Situation nicht möglich sei. Die Yellow Connection fragt sich zudem, warum Gästefans verboten, aber Urlaubsreisen erlaubt sind. Durch die komplette Versitzplatzung befürchtet die Ultragruppe zudem höhere Eintrittspreise, die manchen Fan ausschließen würden.
Der 1. Teil der Stellungnahme.Bild: www.yc2014.de
Der 2. Teil der Stellungnahme.
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