Zwischen 1919 und 1997 war das Stadion „Gruabn“ die Heimspielstätte des österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz. Nun ist die legendäre Spielstätte unter Denkmalschutz gestellt worden und damit der Erhalt für die Zukunft gesichert.
Dabei hatten Fans des Sturm Graz seit Jahren versucht, die legendäre Holztribüne, die im Jahr 1934 errichtet wurde, mittels einer eigens gegründeten Initiative zu retten. Nun wurde am 07. Mai von Vertreterinnen der Stadt, dem Denkmalamt und dem Pächter des Stadions beschlossen, dass nicht nur die Holztribüne geschützt werden soll. Auch das gesamte Areal, samt Sportplatz, Tribüne und Kantine, stehen ab sofort unter Denkmalschutz.
Bürgermeister-Sprecher Christian Köberl scheint sehr begeistert: „Die Freude ist bei uns allen groß, denn wir konnten die symbolische Heimat damit erhalten. Jetzt wird das Areal saniert und mit dem GSC eine Nachwuchstrainingsstätte für den Bezirk Jakomini etabliert.“
Dies bedeutet für das Gruabn, dass man nicht nur den Ist-Zustand schützen möchte, sondern auch der Ur-Zustand wiederhergestellt werden soll. Dabei gab es ursprünglich weder einen Holz-Laufsteg für die Presse noch eine Nische für die TV-Kameras.
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SK Sturm Graz-Fans auf der der Gruabn Tribüne.
Bild: SturmTifo.com
Josef Schuster, Gründer der Initiative zur Rettung des Gruabn, freut sich ebenso über die neuen Entwicklungen: „Sogar die Gmeindl-Kantine muss renoviert bleiben, das gesamte Areal wird erhalten bleiben. Wir können unser Glück noch gar nicht fassen. Wir haben unser Langfrist-Ziel damit vorzeitig erreicht.“ Im Hinblick auf die zahlreichen Spenden, sei es durch den derzeitigen Pächter oder über die Crowdfunding-Plattform 1000×1000.at, freue man sich sehr auf die kommenden Gespräche zur konkreten Planung der neuen Funktion des Gruabn. Lediglich 100.000 Euro würden laut der Kleinen Zeitung für die Erstmaßnahmen fehlen. (Faszination Fankurve, 10.05.2021)
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