Am gestrigen Donnerstagabend wurde eine tatverdächtige Person in Marl festgenommen. Dem 29 Jahre alten Fan wird vorgeworfen, beim Regionalliga West-Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen Preußen Münster im Anschluss an ein Tor der Gäste einen Böller geworfen zu haben.
Durch die Explosion des Böllers wurden mehrere Preußen Münster-Spieler verletzt. Wegen des Vorfalls wurde das Regionalliga-Spiel abgebrochen. Auf einer Pressekonferenz gaben Polizei und Staatsanwaltschaft heute in Essen bekannt, dass ein Haftbefehl erwirkt werden konnte, der am Donnerstagabend vollstreckt wurde. Der Haftbefehl wurde wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen gefährlicher Körperverletzung ausgesprochen. Mittlerweile wurde die tatverdächtige Person wieder auf freien Fuß gesetzt, mit Meldeauflagen und bundesweitem Stadionverbot.
Die Videoaufzeichnungen im Stadion seien von der Qualität nicht ausreichend gewesen, um die Person zu identifizieren. Nach einem von Rot-Weiss Essen veröffentlichten Zeugenaufruf sei weiteres Material zur Verfügung gestellt worden. Durch Kombination von Bildmaterial und Zeugenaussagen soll die tatverdächtige Person anhand eines Tattoos identifiziert worden sein. Laut Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sei der Fan laut aktuellem Stand der Ermittlungen weder Dauerkarteninhaber, noch einer Gruppierung zugehörig. Er habe als Einzeltäter agiert. (Faszination Fankurve, 25.02.2022)
https://twitter.com/Polizei_NRW_E/status/1497164937285808150?s=20&t=h2O5XtRLGSNam3hlYOH0iA



0 Kommentare