Fanmarsch, Choreografie über drei Tribünen, Pyro & Chaos bei der Abreise

Faszination Fankurve 21.05.2022 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Ein mit 46.179 Fans ausverkaufter Betzenberg, in Rot gekleidete FCK- und in Gelb erschienene Dynamo-Fans bildeten am Freitagabend die Kulisse für das Relegationshinspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden.

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Etwa 3.000 FCK-Fans trafen sich im Vorfeld des Spiels, wie angekündigt, am Sankt Martins-Platz in Kaiserslautern, von wo aus es in einem Fanmarsch hinauf auf den Betze ging. An dem Corteo beteiligten sich letztlich bis zu 6.000 Kaiserslautern-Fans.

Im Inneren des Stadions zeigten die FCK-Fans eine Choreografie für drei Tribünen. Dabei wurde ein rot-weißes Balkenmuster aus Papptafeln dargestellt. In der Westkurve hing zudem ein großes „BETZENBERG“-Plakat mit transparenten Buchstaben. Zum Ende der Choreografie wurden hinter diesen Buchstaben einige blinkende Stroboskope gezündet.

Sowohl die Heim-, als auch die Gästefans zündeten im Laufe des Spiels immer wieder Bengalische Fackeln. Die Atmosphäre war gestern Abend auf dem Betze sicherlich das größere Highlight als das Spiel auf dem Rasen selbst. Das Relegationshinspiele endete nämlich torlos.

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In der Westkurve wurden zudem noch folgende Spruchbänder präsentiert:

  • „Alles für den FCK! Rein in Liga Zwei – Raus mit PMG!“ (Generation Luzifer)
  • „Willkommen zurück Richard, Josh & Russ!“ (Hools KL)
  • „Fairness statt Kommerz – Aufstiegsspiele und Relegation abschaffen!“ (Kerberos)
  • „Freiheit allen inhaftierten Kaiserslautern Hooligans“
  • „VAR abschaffen!“
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Die etwa 4.500 Gästefans aus Sachsen wurden mit Shuttelbussen vom Park & Ride-Parkplatz an der Autobahnabfahrt Kaiserslautern-Ost/Schweinsdell hinter den Gästeblock des Fritz-Walter-Stadions gebracht und auf gleichen Weg auch wieder zurück. Nach dem Spiel sorgte dies für lange Wartezeiten. „Die Infrastruktur rund um den Betzenberg, der fehlende Parkraum und die hohe Besucherzahl ließen die Abreise nach Spielende zum ‚Nadelöhr‘ werden. Vor allem in der Kantstraße wurde es ‚eng‘, weil sich so viele Fans im Wendehammer gesammelt hatten, dass die Busse nicht durchkamen. Das sorgte wegen der langen Wartezeiten für viel Unmut. Erst nachdem der Wendehammer geräumt und parallel für die FCK-Fans eine alternative Einstiegsstation in der Bremerstraße ermöglicht wurde, kam die Abreise besser ins Rollen“, entschuldigte sich die Polizei für die Probleme bei der Abreise. „Wir müssen uns bei den Fans bedanken, dass sie die langen Wartezeiten so geduldig ausgehalten haben“, so Einsatzleiter Ralf Klein. Am Dienstag steigt um 20:30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden nun das entscheidende Rückspiel der Relegation. (Faszination Fankurve, 21.05.2022)

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