Nachdem der FC Erzgebirge Aue das Westsachsen-Derby gegen den FSV Zwickau verlor, stellte die aktive Fanszene den organisierten Support ein. „SCHLUSS, AUS, VORSTAND RAUS!“, lautete damals die zentrale Forderung der Fans.
Foto: Faszination Fankurve
Nachdem der FC Erzgebirge Aue das Westsachsen-Derby gegen den FSV Zwickau verlor, stellte die aktive Fanszene den organisierten Support ein. „SCHLUSS, AUS, VORSTAND RAUS!“, lautete damals die zentrale Forderung der Fans.
Seitdem am 16. September 2022 beim Auswärtsspiel beim TSV 1860 München erstmals auf organisierte Stimmung verzichtet wurde, hat sich jedoch viel getan im Erzgebirge. Präsident Helge Leonhardt ist zurückgetreten, ebenso Michael Voigt – zumindest als Vorstandsmitglied. Außerdem wurde Trainer Timo Rost freigestellt.
Viele Aue-Fans erhofften sich nun eine Rückkehr der organisierten Stimmung. Doch dazu wird es vorerst nicht kommen. „In den letzten 14 Tagen ist einiges passiert und viele erwarten / hoffen nun, dass es wieder organisierte Stimmung geben wird. Wir haben viel diskutiert und gesprochen und sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, weiterhin auf organisierte Stimmung zu verzichten. Das heißt übrigens nicht, dass du nicht singen darfst oder sollst“, gab die Erzbrigade den weiteren Stimmungsverzicht bekannt. Konkret fordern die Fans eine Umstrukturierung der Vereinsgremien, insbesondere des Aufsichtsrats. Zudem habe die Mannschaft sämtlichen Kredit verspielt. (Faszination Fankurve, 28.09.2022)
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