Buttersäure & tote Fische im Gästeblock

Faszination Fankurve 20.11.2022 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Im Vorfeld des gestrigen Achtelfinales im Sachsenpokal zwischen dem FSV Budissa Bautzen und dem FC Erzgebirge Aue wurde im Gästeblock des Stadions Müllerwiese eine Stinkattacke durchgeführt. Durch in der Nacht verteilte Buttersäure und tote Fische sollten die Fans aus dem Erzgebirge belästigt werden.

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Die Aktion von unbekannten Personen hatte einen Feuerwehreinsatz, der letztlich dafür sorgte, dass der Gästeblock trotzdem geöffnet werden. Mit tausenden Litern Wasser wurde der Block der Erzgebirge Aue-Fans gereinigt. Die Fanszene des FC Erzgebirge Aue reiste zum Jahresabschluss in einem Autokorso nach Bautzen. Treffpunkt hierfür war ab 08:30 Uhr am Erzgebirgsstadion. Im Gästeblock in Bautzen positionierte sich die Fanszene hinter der „Wir sind Wismut Aue“-Zaunfahne und zündete violetten und weißen Rauch.

Auf dem Rasen des Stadions Müllerwiese gewann der Drittligist aus Aue vor etwa 1.000 eigenen Fans im Gästeblock beim Oberligisten aus Bautzen deutlich mit 4-0 und zog somit ins Viertelfinale des Sachsenpokals ein. „Leute, das war heute schon stark! Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung am Autokorso und dem gesamten Tag. So hat dieses Jahr doch noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss gefunden. Und nun genießt die freie Zeit, schaltet mal ab und tankt neue Energie. Im nächsten Jahr warten schwere Aufgaben auf uns!“, blickt der Block P Wismut Aue auf das gestrige Auswärtsspiel in Bautzen zurück. (Faszination Fankurve, 20.11.2022)

Update: Die Bautzener Fanszene distanzierte sich von der Aktion:

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