Tumulte mit Polizei, Choreografie über 3 Tribünen, Pyroshow & Protest gegen Ticketpreise

Faszination Fankurve 15.02.2023 0 Kommentare

Foto: grummelgru

Das Hinspiel im Champions League-Achtelfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München wurde von den PSG-Fans mit einer Choreografie über mehr als drei Tribünen eingeleitet. Im Gästeblock kam es zuvor zu Tumulten zwischen FC Bayern-Fans und der Polizei.

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Den FC Bayern-Fans war im Parc des Princes die Mitnahme von großen Zaunfahnen verboten. Genehmigt waren lediglich zwei Megaphone und zwei Trommeln, die ebenso wie alle Eintrittskarten im Gästebereich streng personalisiert werden mussten. Zaunfahnen waren nur bis zu einer maximalen Länge von 3,00 Meter Mal 1,50 Meter zugelassen. Während den PSG-Fans bei der Größe ihrer Zaunfahnen keinerlei Beschränkungen gemacht wurden, musste die FC Bayern-Fans teilweise Mittel und Wege finden, um ihre üblichen Zaunfahnen nutzen zu können.

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Vor Einlaufen der Mannschaft kam im Prinzenpark eine Choreografie zum Vorschein, die mehr als drei Tribünen bedeckte. Hauptbestandteil der Aktion war eine in Streifen geschnittene Blockfahne in der Virage Auteuil. Darauf war Monkey D. Ruffy, eine Hauptfigur aus der japanischen Mangaserie „One Piece“, abgebildet. Seine Faust reichte als Blockfahne dabei bis auf die Gegengerade, wo ein Wappen des FC Bayern München zerschlagen wurde. Über der Blockfahne auf der Auteuil wurden Bengalische Fackeln gezündet. Auf der Boulogne-Seite des Prinzenparks wurde zudem noch eine Hochziehfahne mit einem abgewandelten Stadtwappen von Paris ausgebreitet.

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Der FC Bayern München erhielt für das Auswärtsspiel in Paris 2.000 Eintrittskarten. Mit Preisen von 70 Euro reizte Paris SG dabei die von der UEFA festgelegte Höchstgrenze für Eintrittskarten komplett aus. Zudem wurden alle Tickets für Gästefans streng personalisiert. Mit einem „70 €? We’re still not Neymar. Twenty is plenty! Fuck PSG!“-Spruchband machten aktive FC Bayern-Fans gestern im Gästeblock in Paris klar, dass 20 Euro für Gästetickets genug seien, weil man schließlich nicht so ein Budget wie Superstar Neymar habe, der für eine Ablösesumme von 222 Millionen Euro aus Santos nach Paris gewechselt sein soll.

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