Nordkurve Leverkusen klagt gegen Kölner Polizei

Faszination Fankurve 14.05.2023 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Am Donnerstag steht das Rückspiel im Europa League-Halbfinale zwischen Bayer 04 Leverkusen und AS Rom an. Die Fanszene von Bayer Leverkusen wollte den Feiertag am Spieltag nutzen und sich bereits am Mittag im Zentrum von Leverkusen versammeln. Doch die Kölner Polizei verhinderte dies.

Die Polizei Köln, die auch für Leverkusen zuständig ist, untersagte nach Angaben des Dachverbandes der Bayer 04-Fans eine Kundgebung in Leverkusen-Wiesdorf, dem Zentrum der Stadt. Die Nordkurve findet die Gründe für dieses Verbot absurd und klagte nun per Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen das Versammlungsverbot in der Leverkusener Innenstadt. Laut Angaben der Bayer-Fans wurde der angestrebte Treffpunkt verboten, weil sich dort die Fans von AS Rom versammeln sollen. (Faszination Fankurve, 14.05.2023)

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Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme von Nordkurve 12:

Freiheit für Fußballfans

Nach dem Sieg gegen St. Gilloise stand für uns schnell fest, dass wir zum Halbfinal-Rückspiel in Leverkusen am Feiertag aktiv werden wollen, um an diesem besonderen Tag Vollgas zu geben.

Deshalb wollten wir uns bereits am Mittag in Wiesdorf versammeln und eine Kundgebung veranstalten, welche wir bei der Polizei rechtmäßig und rechtzeitig angemeldet haben.

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Die Polizei Köln hat uns diese Demo im Herzen unserer Stadt aus verschiedenen und in unseren Augen komplett absurden Gründen untersagt und uns einen Alternativort vorgeschlagen, der eine absolute Frechheit ist – nur soviel dazu.

Neben der Begründung, dass die Gästefans ihren Meetingpoint ebenfalls in Wiesdorf haben, wurden uns als Dachverband auch Weltuntergangsszenarien mit möglichen Gewaltorgien unterstellt.

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Als Dachverband vereinen wir mit unseren 3000 Mitgliedern Bayer-Fans aller Generationen und aller Schichten und können über irgendwelche Ausschreitungen oder sonstige Sorgen und Ängste nur müde lächeln.

Wir werden durch eine Polizeibehörde einer anderen Stadt in unserer Stadt in Grundrechten beschnitten während sich Gäste in der City bewegen können. In Rom wurden wir mit zwei Tagen Vorlauf an den Arsch der Welt verfrachtet, in Leverkusen bekommt man als Gast wieder Mal den roten Teppich ausgelegt – auf unser aller Kosten.

Daher können und wollen wir uns die Behandlung und das Abwatschen der Kölner Polizei nicht gefallen lassen und haben mit anwaltlicher Hilfe per Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen das Versammlungsverbot im Leverkusener Stadtzentrum geklagt.

Wir halten Euch auf dem Laufenden. Egal wie die Entscheidung des Gerichts ausfällt wird es am Donnerstag einen Treffpunkt in Leverkusen geben.
 

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