Schon weit vor Anpfiff war beim heutigen rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach klar, dass reichlich Pyrotechnik gezündet wird. So breiteten Kölner Ultras rot-weiß gestreifte Blockfahnen aus, um sich darunter zu vermummen.
Im Gästeblock zogen Gladbacher Ultras Schwenkfahnen über die Köpfe und bereiteten sich ebenfalls vor. Die Kölner Mannschaft wurde vor der Südkurve noch mit letzten Worten von den eigenen Ultras für das Derby motiviert.
Im Nachgang der Gedenkminute für die Opfer des Terrors der Hamas ging es dann in der Südkurve los. Hier kamen weiße Bengalische Fackeln, Stroboskope, Raketen und Rauch in den Vereinsfarben des 1. FC Köln zum Einsatz. „Es gibt heute nur einen Sieger, 11 rot-weiße Krieger“, stand dabei vor der Südkurve im Müngersdorfer Stadion geschrieben.
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Im Gästeblock zündeten Gladbacher Ultras ebenfalls Rauch in den eigenen Vereinsfarben. Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied sich wegen der Aktionen, den Anpfiff der Bundesliga-Partie um ein paar Minuten nach hinten zu verschieben. Als der Rauch sich etwas verzogen hatte, konnte das Derby starten.
In der neunten Minute gingen die Geißböcke durch ein Tor von Kainz vom Elfmeterpunkt aus in Führung. Die zweite Halbzeit wurde im Gästeblock von den rund 5.000 Borussia-Fans mit roten Bengalischen Fackeln eingeleitet. In der 63. Minute sorgte Elvedi für den Ausgleich für die Gäste vom Niederrhein.
In der 76. Minute war es erneut Kainz vom Elfmeterpunkt aus, der wieder für die Kölner Führung sorgte. Zuvor vergab Kainz einen Strafstoß. Weil sich der Torwart der Gäste jedoch zu früh von der Linie bewegte, kam es zur erfolgreichen Wiederholung. In der 90. Minute traf Waldschmidt zum 3:1 Endstand.
Die Ultras von Borussia Mönchengladbach entschieden sich dieses Mal, nicht mit dem Zug ins nahegelegene Köln zu reisen. Vielmehr brachten Busse die überwiegend in Schwarz gekleidete Gladbacher Fanszene vorm Derby von Mönchengladbach bis zum Gästeparkplatz des Müngersdorfer Stadions in Köln. Die Polizei war mit 1.200 Kräften im Einsatz. Neben einer Reiterstafel wurden auch Wasserwerfer aufgefahren. Zu einem direkten Aufeinandertreffen beider Fanlager soll es nicht gekommen sein. Bereits am Vortag verabschiedeten Gladbacher Ultras die eigene Mannschaft vor der Abfahrt nach Köln. (Faszination Fankurve, 22.10.2023)



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