Mit der anstehenden Winterpause ist in wenigen Wochen die erste Hälfte der Saison 2023/24 beendet, womit für den MSV Duisburg ein entscheidender Tag über die Zukunft des Vereins immer näher rückt. Stand jetzt muss der MSV am 01. Juni 2024 einen hohen Geldbetrag an Schauinslandreisen (SLR) zurückzahlen, ein Jahr später soll ein nochmals höherer Betrag folgen.
Die Ultragruppen Kohorte Duisburg, Jungspunde Duisburg und Proud Generation Duisburg veröffentlichten am Freitag zu diesem Thema ein ausführliches Statement auf ihren Internetauftritten, in dem sie eine schnelle Lösung zwischen MSV und SLR fordern. Denn neben der aktuellen sportlichen Krise könnten auch diese Zahlungen für den MSV existenzbedrohend werden.
Dabei habe der SLR-Geschäftsführer Gerald Kassner der aktiven Fanszene vor etwa einem Jahr noch versichert: „Ihr braucht euch keine Sorgen machen, wir lassen den MSV nicht sterben.“ Auch nach einem Gespräch beider Parteien am 25. Oktober sei gegenüber MSV-Fans verkündet worden, „dass eine vertragliche Lösung unterschriftsreif und ohne weitere Bedingungen auf dem Tisch liegen würde. Es seien lediglich letzte Formalia zu klären.“
Passiert ist seitdem jedoch nichts, weshalb die Angst vor einem Worst-Case-Szenario in der Fanszene des MSV mit jedem Tag größer werde. Daher formulierten die drei Gruppen nun folgende Forderungen:
„Wir erwarten von SLR, dass sie die getätigten Zusagen vollständig einhalten! Wir fordern die Beteiligten eindringlich auf, hier zeitnah den Deckel drauf zu machen und die getroffene Lösung gegenüber den Mitgliedern, Fans und Sponsoren des Vereins kundzutun.“ (Faszination Fankurve, 07.12.2023)
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