14. Spieltag abgesagt: Griechische Schiedsrichter streiken aufgrund gewalttätiger Fans

Faszination Fankurve 08.12.2023 0 Kommentare

Die griechische Super League wird am Wochenende nicht wie geplant ihre Spiele austragen können. Grund dafür ist ein Streik der Schiedsrichter, die sich in den letzten Wochen vermehrt der Gewalt und Bedrohungen von Fußballfans ausgesetzt sahen. Alle Spiele des 14. Spieltags wurden abgesagt.

Ausgelöst wurde der Streik nach Kicker-Informationen durch Vorfälle beim Spiel zwischen dem NFC Volos und Olympiakos Piräus am vergangenen Sonntag, als Fans der Gastmannschaft in der zweiten Halbzeit zu Beginn der Nachspielzeit den Platz stürmten. Zuvor mussten Schiedsrichter Anastasios Papapetrou und VAR Efstathios Gortsilas beim 2:2 viele knifflige Entscheidungen treffen, darunter etwa zwei Strafstöße und zwei Platzverweise. Durch den Platzsturm musste das Spiel für eine Stunde unterbrochen werden, ehe die sechsminütige Nachspielzeit zu Ende gespielt werden konnte.

Aufgrund von verbalen Angriffen und Drohungen gegen Papapetrou und seine Familie, steht der Unparteiische momentan unter Polizeischutz. Die Vereinigung der Schiedsrichter entschied daher, den Spielen des kommenden Spieltags fernzubleiben. Erst kürzlich verwüstete eine Detonation vor dem Grundstück eines anderen Schiedsrichters dessen Haus. Am heutigen Freitag findet zudem eine Krisensitzung mit den Schiedsrichtern und dem Verband statt, in der entschieden wird, wie es an den nächsten Spieltagen weitergehen soll. (Faszination Fankurve, 08.12.2023)

 

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