Beim gestrigen Heimspiel von Werder Bremen gegen Rasenballsport Leipzig wurde in der Ostkurve des Weserstadions mit einer Choreografie an Inbar Haiman gedacht. Inbar war mit der Ultraszene von Maccabi Haifa verbunden, die Kontakte zu den Ultra’ Boys Bremen pflegt.
Am 07. Oktober 2023 wurde Inbar Haiman von Terroristen der Hamas entführt und in den Gaza-Streifen verschleppt. Sie besuchte zuvor das Supernova-Musikfestival im Süden von Israel, das von Terroristen angegriffen wurde. Werder Bremen machte kurz danach auf die Entführungen von Fans, die mit dem SVW verbunden sind, aufmerksam. Am Samstag teilte der Bundesligist mit, dass Inbar Haiman gestorben ist. Israelische Behörden erklärten zuvor, dass Inbar Haiman in Gefangenschaft der Hamas in Gaza verstorben sei. „Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Inbar Haiman erfahren, die von Hamas-Terroristen am 7. Oktober entführt worden ist und in der Gefangenschaft ermordet wurde. Unsere Gedanken in diesen schweren Zeiten sind bei ihrer Familie und Freunden“, erklärte Werder Bremen dazu. Aus der Fanszene von Werder Bremen heraus wurde im Nachgang des 7. Oktobers 2023 schnell eine Spendenkampagne gestartet, die weiterhin aktiv ist.
Der Freund von Inbar Haiman stammt aus der Ultraszene von Maccabi Haifa und erklärte gegenüber der Deutschen Welle, wie sie die Ultras von Maccabi Haifa in optischer Hinsicht unterstützte. Als Graffiti-Künstlerin war Inbar Haiman unter dem Namen „Pink“ aktiv. Ein Name der gestern auf Spruchbändern in der Ostkurve zu lesen war. (Faszination Fankurve, 20.12.2023)
— SV Werder Bremen (@werderbremen) December 16, 2023
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