Ultragruppe von Alemannia erklärt eigens Fernbleiben & äußert sich zu szeneinternem Konflikt

Faszination Fankurve 14.09.2024 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Beim Heimspiel von Alemannia Aachen gegen den FC Erzgebirge Aue fehlte am 31. August 2024 die Zaunfahne der Yellow Connection auf der Südtribüne des Tivolis. Am heutigen Samstag gab die Ultragruppe der Alemannia bekannt, warum sie dem Stadion fern blieb.

Die Ultras der Yellow Connection blieben dem Heimspiel gegen Aue fern.

Hintergrund des Fernbleibens der Yellow Connection soll ein fanszeneinterner Konflikt gewesen sein, der sich weiter zugespitzt habe. Die Gruppe wolle den Konflikt nicht am Spieltag mitten im Stimmungskern der aktiven Fanszene austragen, weshalb man sich für ein Fernbleiben entschieden habe. Die Yellow Connection betont, dass der Konflikt nichts mit den „Alemannia Aachen und das Problem mit rechten Hooligans“-Recherchen der Sportschau zu tun habe.

Nichts sei größer als der Verein, weshalb die Yellow Connection das Heimspiel gegen Aue nicht besuchte und die eigenen Aktivitäten vorerst einstellte. Man sei jedoch weiterhin gesprächsbereit. „Wie unser weiterer Weg aussieht, ist für uns zum aktuellen Zeitpunkt nicht klar“, so die Gruppe, die neben den Karlsbande Ultras die aktuelle Fanszene der Alemannia prägte, weiter. (Faszination Fankurve, 14.09.2024)

Neben der Zaunfahne der Karlsbande blieb der Platz der Yellow Connection beim Heimspiel gegen Aue leer.

Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Yellow Connection:

[grau]Stellungnahme zur aktuellen Situation

Hallo Alemannen,

das zweite Mal in unserer Gruppengeschichte ist der für uns eigentlich undenkbare Fall eingetreten, dass wir unserem eigenen Stadion ferngeblieben sind. Und dieses Mal waren keine pandemischen Zugangsbeschränkungen die Ursache. Leider hat sich in den letzten Wochen ein seit längerem in unserer Fanszene schwelender Konflikt zugespitzt.

Mittlerweile sind rund um den Konflikt leider viele Unwahrheiten wie eine angebliche Kommunikation mit den Behörden verbreitet worden, die allesamt nicht den Tatsachen entsprechen. Bitte beteiligt euch nicht daran, solche Gerüchte helfen niemandem.
Ausdrücklich möchten wir auch betonen, dass dieser Konflikt in keinem Zusammenhang mit den aktuellen Berichten über Alemannia Aachen steht.

Ein Konflikt innerhalb der aktiven Szene, ausgetragen am Spieltag oder gar im Stimmungsblock selbst, würde allen Beteiligten und insbesondere aber Alemannia Aachen einen beträchtlichen Schaden zufügen. Vor allem in einer Zeit, in der unsere Alemannia in ganz Deutschland in den Schlagzeilen steht und in einer Zeit, in der wir nach gefühlter Ewigkeit sportlich endlich wieder Bedeutung erlangen und wir weiter auf einer Welle der Euphorie reiten sollten. Für uns galt immer: Nichts ist größer als der Verein.

Daher sahen wir ab dem Spiel gegen Aue am 31.08.2024 keine andere Möglichkeit, als dem Stadion fernzubleiben und unsere Aktivitäten vorerst einzustellen. Denn Fanszene-interne Konflikte im Ausmaß wie in der jüngeren Vereinsgeschichte müssen zu jeder Zeit verhindert werden und sind aus unserer Sicht absolut zu vermeiden!

Wir sind weiterhin jederzeit gesprächsbereit, um eine akzeptable Lösung zu finden. Wie unser weiterer Weg aussieht, ist für uns zum aktuellen Zeitpunkt nicht klar.

Yellow Connection im September 2024
 

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