Im Vorfeld des gestrigen Bundesliga-Spiels zwischen der TSG Hoffenheim und dem SC Freiburg kam es in der Innenstadt von Sinsheim zu einer Auseinandersetzung beider Fanlager. Ultras des SC Freiburg besuchten die Fußgängerzone von Sinsheim und trafen dort auf Teile der organisierten Anhängerschaft der TSG Hoffenheim.
Die Polizei stellte die Personalien von Personen vor, den eine Beteiligung an der Auseinandersetzung und deshalb Landfriedensbruch vorgeworfen wird. „Am heutigen Sonntag kam es im Vorfeld der Fußballbundesligabegegnung zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem SC Freiburg zu einer größeren Auseinandersetzung beider Fangruppen. Gegen 11:30 Uhr trafen ca. 70-80 Personen dabei in der Sinsheimer Fußgängerzone aufeinander. Durch den Einsatz starker Polizeikräfte konnten im weiteren Verlauf die Personen festgestellt und deren Identitäten erhoben werden. Die genauen Tatumstände und der Ablauf des Geschehens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die durch das Polizeirevier Sinsheim eingeleitet wurden. Alle Personen müssen sich in dem Zusammenhang wegen des Verdachts des Landfriedensbruches verantworten“, teilte das zuständige Polizeipräsidium Mannheim zu dem Vorfall mit.

Im Gästeblock des Rhein-Neckar-Stadions leiteten die Ultras des Sport-Clubs das Bundesliga-Spiel mit einer Pyroshow aus Bengalischen Fackeln ein. Zudem hinterließen die Ultras ein „SCF“-Graffiti im Gästeblock. Die 22.027 Fans im Stadion sahen ein 1:1. Ginter brachte die Gäste aus dem Breisgau in der 68 Minute in Führung. Bischof glich drei Minuten später für die Nordbaden aus. (Faszination Fankurve, 09.12.2024)

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