Vergangenen Mittwoch wurden Fans von Erzgebirge Aue auf dem Rückweg vom Spiel in Cottbus von etwa 15 bis 20 Personen überfallen und ausgeraubt. Zudem erschütterten heute 43 Hausdurchsuchungen im Erzgebirge die Region – Hintergrund ist ein Angriff auf Fans des FSV Zwickau.
Wie Faszination Fankurve berichtete, wurde im Juni 2025 im Rahmen einer B-Jugend-Partie zwischen Erzgebirge Aue und dem FSV Zwickau eine Gruppe Gästefans von Einheimischen attackiert, woraufhin das Spiel abgebrochen wurde.
Heute fanden aufgrund dieses Vorfalls 43 Hausdurchsuchungen im Erzgebirge statt. Insgesamt wurden 45 Personen identifiziert – auf Grundlage von Kameraaufnahmen vom Tag des Angriffs, die beim Heimspiel gegen Hansa Rostock ausgewertet worden waren.
Zuvor hatte die Polizei eine Ermittlungsgruppe namens „Brigade“ ins Leben gerufen – wohl eine Anspielung auf die „Erzbrigade“ von Wismut Aue. Bereits vor wenigen Monaten musste sich die Fanszene mit polizeilichen Ermittlungen auseinandersetzen, wie Faszination Fankurve ebenfalls berichtete.
Über 250 Polizisten waren heute im Einsatz und stellten bei einigen der Betroffenen Handys, verfahrensrelevante Kleidung, Spraydosen und Pyrotechnik sicher.

Vergangenen Mittwoch spielte der FC Erzgebirge Aue bei Energie Cottbus – ein Duell, das aufgrund der engen Kontakte zwischen den Fanszenen aus Cottbus und Chemnitz zusätzlich aufgeheizt war. In Cottbus selbst blieb es weitgehend ruhig, doch die Rückfahrt wurde für Teile der Gästefans brisant.
Im Landkreis Meißen stoppten etwa 15 bis 20 Personen einen Kleinbus mit Aue-Fans, griffen die Insassen an und raubten Fanartikel.
(Faszination Fankurve, 19.09.2025)
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