Proteste, Strafen und Reaktionen

Faszination Fankurve 10.11.2008 0 Kommentare

Foto: Stadionwelt

Medienberichten zufolge hat der FSV Frankfurt im Vorverkauf für die Partie beim Club aus Nürnberg genau eine Karte absetzen können. Im Block fanden sich beim unerwarteten Unentschieden dann doch noch einige Fans vom Main.

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100 sollen es ungefähr gewesen sein. Die mitgereisten Schwarz-Blauen konnten sich im ehemaligen Frankenstadion sogar über einen Punkt freuen. Auf der Gegenseite wurde die Leistung des eigenen Teams mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert.

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Poptown feierte am Wochenende den zehnten Geburtstag.
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Weit entfernt, nämlich in Frankreich, hatte die Coordianation Nationale des Ultras, ein Verband von etwa 20 Ultraszenen, am Wochenende einen gemeinsamen Protest gegen die Allmacht des Fernsehens im Fußball organisiert. Damit möchte man die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Unter anderem geht es um den Zeitpunkt von Ansetzungen.

In Deutschland richten sich die Proteste momentan eher gegen die DFL, wenn es um Anstoßzeiten geht. Gerade das Montagsspiel ist da eine gute Bühne. Diese Saison schwiegen schon mehrere Szenen 20 Minuten für fangerechte Anstoßzeiten. Für die heutige Partie Freiburg gegen St. Pauli haben Fans beider Zweitligisten bereits diesen 20-minütigen Stimmungsboykott angekündigt.

In Jena wird das Spiel gegen Paderborn am kommenden Wochenende für einige Fans von CZJ im Stadion nicht zu sehen sein. Beim Spiel in Braunschweig war ein Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock geflogen, weswegen der DFB verfügt hat, dass für die Partie am 15. November lediglich 2.500 Tickets verkauft werden dürfen. Den Paderborern stehen 500 Eintrittskarten zur Verfügung.

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Aus dem WSV-Block flogen Feuerwerkskörper auf den Platz.
Bild: Stadionwelt

Ob Wuppertal eine Strafe erhält ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Angeblich soll sich der DFB allerdings mit den Vorfällen vom Samstag beschäftigen. Beim Nachbarn Düsseldorf in der LTUarena hatten einige Fans des WSV Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen. Die Partie wurde für 17 Minuten unterbrochen. Zudem war es vor dem Spiel zu Auseinandersetzungen mit mehreren Verletzten gekommen, als die Bahn mit WSV-Fans fälschlicherweise nicht vor der Gästekurve, sondern vor der Heimkurve hielt.

In Duisburg wurden bei der Partie gegen Ahlen etwa 10.000 rote Karten in der Nordkurve hochgehalten. Die Aktion sollte demonstrieren, dass die Anhänger der Zebras mit dem Trainer Bommer nicht einverstanden sind. Der wurde mittlerweile entlassen.

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Am Wochenende in Duisburg.
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Zufrieden ist Theo Zwanziger: Der DFB-Präsident hat auf einige Vorgänge beim Gastspiel von Werder Bremen in Bochum reagiert. Während und nach der Partie hatten Personen, die der Club der rechten Szene zuordnet, im Gästeblock ein Transparent entrollt. Viele Werder-Fans reagierten darauf. In der Folge wurden sechs Personen der Gruppe von der Polizei aus dem Block geführt. Zwanziger lobte das Verhalten der Werderaner, die aus seiner Sicht klar Position bezogen. Zusammen mit Liga-Präsident Rauball will Zwanziger nun ein Treffen mit den Werder-Fans anberaumen. Wann das sein soll, ist noch nicht klar.

Der day after… kommt, das steht fest, auf jeden Fall am nächsten Montag wieder. (Stadionwelt, 10.11.2008)

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Poptown feierte am Wochenende den zehnten Geburtstag.
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Aus dem WSV-Block flogen Feuerwerkskörper auf den Platz.
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Am Wochenende in Duisburg.
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