UN 94 bekommt Julius-Hirsch-Preis

Faszination Fankurve 12.10.2013 0 Kommentare

Foto: faszination-nordkurve.deMit dem Julius-Hirsch-Preis werden vom DFB seit 2005 jäh

Der DFB hat bereits zum neunten Mal den Julius-Hirsch-Preis verliehen. Den zweiten Platz 2013 erhielten die Ultras Nürnberg 1994 und der 1. FC Nürnberg. Ausgezeichnet wird dabei eine Choreographie. Am gestrigen Freitag wurden die Preise in Köln übergeben.
 
Beim Derby gegen den FC Bayern München hatten die Nürnberg Ultras in Erinnerung an den ehemaligen jüdischen Club-Trainer Jenö Konrad eine Choreographie vorbereitet. Nach einer Niederlage gegen die Bayern im Jahr 1932 hatte „Der Stürmer“, ein antisemitisches Hetzblatt,  getitelt „Der 1. FCN geht am Juden zugrunde.“ Daraufhin verließ Konrad Nürnberg und konnte sich später mit seiner Familie in die USA retten. Neben der Fan-Aktion wurde vom 1. FC Nürnberg auch eine Veranstaltung zu Ehren des gebürtigen Ungarn durchgeführt. Auf dieser wurde ihm post mortem die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

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Mit dieser Choreographie wurde an Jenö Konrad erinnert.
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Mit dem Julius-Hirsch-Preis werden vom DFB seit 2005 jährlich Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich in öffentlich wahrnehmbarer Form für Demokratie und Menschenrechte und gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt wenden. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, bis Juni 2013 waren beim DFB 127 Bewerbungen eingegangen.
 
Julius Hirsch war ein deutscher Nationalspieler jüdischen Glaubens, der Opfer der Verfolgung durch die Nazis wurde. (Faszination Fankurve, 12.10.2013)

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Mit dieser Choreographie wurde an Jenö Konrad erinnert.
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