Die Fanszene von Preußen Münster wird solange die eigene Mannschaft bei Heimspielen nicht unterstützen, bis der neue Maßnahmenkatalog zurückgenommen wird. Dies wurde bei eben zu Ende gegangenen Spiel gegen Hansa Rostock deutlich.
In einer Mitteilung, die zahlreiche Gruppen unterzeichnet haben heißt es: „Nach etlichen Gesprächen innerhalb der Fanszene steht fest, dass wir bei Heimspielen trotz Anwesenheit auf jeglichen optischen und akustischen Support verzichten werden.“
Stille auf den Rängen zu erwarten @WN_Redaktion @MZ_MUENSTER @Muenster @muenster4life pic.twitter.com/bFs5RiyWiS
— Luwinenseeger (@Luwinenseeger) 27. Juli 2014
Bei Auswärtsspielen soll die Mannschaft trotzdem wie gewohnt mit allen bekannten optischen und akustischen Mitteln unterstützt werden. Innerhalb der Fanszene wurde im Zuge der Maßnahmenkatalogdiskussion über den Einsatz von Pyrotechnik diskutiert und sich darüber ausgetauscht, ob dieses Stilmittel zuletzt nicht zu häufig eingesetzt wurde.
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Beim heutigen Spiel gegen Rostock sorgten fast nur die mitgereisten Hansa-Fans für Stimmung.
Bild: André Ahlert
Am 16. Juli hat Preußen Münster einen neuen Maßnahmenkatalog veröffentlicht, der einen Fahnenpass für übergroße Fahnen vorschreibt und Doppelhalter und Infostände der Fangruppen verbietet. Der Verein begründet die Maßnahmen als Reaktion auf Pyroaktionen in den vergangenen zwei Jahren, weswegen der Verein zu hohen Geldstrafen verurteilt wurde.
Der Verein sprach twitterte heute vor dem Spiel gegen Hansa Rostock, die Preußen mit 3-4 verloren hat, noch von guter Stimmung im Preußen-Stadion. (Faszination Fankurve, 27.07.2014)
Hier rollt gleich der Ball… Schon jetzt gute Stimmung im #Preussenstafion #scp06 #scphro (hlu) pic.twitter.com/ojGwsW3dfa
27. Juli 2014
Hier gibt es ein Stimmungsvideo vom Spiel zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock.


