Faszination Fankurve sprach mit Michael Pisot, Fanbeauftragter bei der TSG Hoffenheim, über Ultrà in Hoffenheim, die Kommunikation mit Einsatzleitern bei der Polizei, sportlich faires Miteinander und erlaubte Fanmaterialien im Kraichgau.
Faszination Fankurve: Welche positiven Ereignisse im Fanlager Ihres Vereins bleiben von der abgelaufenen Saison 2014/2015 besonders in Erinnerung?
Michael Pisot: Das Team wurde lautstark unterstützt oder mit Choreos empfangen. Aber auch die Leistungen der gegnerischen Mannschaften wurde fair anerkannt. Das fand ich gut, das bleibt haften und ist sicherlich ein wichtiger Schritt in Richtung von sportlich fairem Miteinander.
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Choreografie der Hoffenheim Fans beim Spiel gegen Augsburg
Bild: 11hoch3.de
Faszination Fankurve: Auch negative Ereignisse bleiben in einer gesamten Saison meist nicht aus. Welche Vorfälle haben Sie in der vergangenen Saison besonders geärgert?
Pisot: Ich würde mir einfach manchmal noch mehr Kommunikation mit dem einen oder anderen Einsatzleitern der Polizei wünschen. Dass sorgt vorab für Entspannung und hilft, Ärger zu vermeiden.
Faszination Fankurve: In der vergangenen Spielzeit lösten sich Ultràgruppen auf bzw. kehrten der 1. Mannschaft den Rücken zu oder blieben den Spielen fern. Ist Profifußball in Deutschland ohne Ultras denkbar und was würde sich ändern?
Pisot: Bei 1899 Hoffenheim gibt es noch keine echten Ultràgruppierungen. Aber trotzdem ist auf unsere Fankurve in punkto Stimmung verlass.
Choreografie der Hoffenheim Fans beim Spiel gegen Hertha BSC
Bild: Hertha-Inside.com


