Die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern die Legalisierung von Pyrotechnik in Deutschland. Dem Landesvorsitzenden der Jugendorganisation der FDP schwebt ein Pyro-Pass vor, der es Fans erlauben soll, legal Pyrotechnik im Stadion zu zünden. Kontrolliertes Zünden würde im Vergleich zu jetzigen Situation mehr Sicherheit bringen.
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Wenn es nach den JuLis Niedersachsen geht soll die Pyroshow bald legal sein
Bild: Manuel Meschkank
Zum Bundesliga-Start erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen, Lars Alt „Der Einsatz pyrotechnischer Mittel ist ein Bestandteil der Fankultur. Die Jungen Liberalen unterstützen deshalb zum Bundesligastart den sogenannten „Chemnitzer Weg“. Bengalische Feuer sollen nur mit zuvor angemeldeten Rauchfackeln ("Pyro-Pass") in einem abgegrenzten Stadionbereich legalisiert werden. Explizit ausgenommen hiervon sind alle Feuerwerkskörper, Böller und nicht-löschbare Pyrotechnik, die unter das Sprengstoffgesetz fallen. Zudem müssen die entsprechenden bau-, haftungs- und versicherungsrechtlichen Fragen berücksichtigt werden.“
„Pyrotechnik darf nicht mit Gewaltbereitschaft gleichgesetzt werden. Das Verbot und die konsequentere Ahndung von Pyrotechnik haben die Stadien in den vergangenen Jahren nicht sicherer gemacht. Vielmehr wird die Pyrotechnik eher vermummt, eingeengt und zwischen vielen Fans gezündet und in vermeintlich freie Bereiche oder auf das Spielfeld geworfen. Ein kontrolliertes Abbrennen der bengalischen Lichter in dafür vorgesehenen Stadionbereichen würde einen erheblichen Sicherheitsgewinn bedeuten.“, erläutert Alt weiter.
„Wir fordern deshalb die lokalen Ordnungsbehörden und die niedersächsischen Profi- und Amateursportvereine auf, in Zusammenarbeit mit Faninitiativen sowie den Fan- und Sicherheitsbeauftragten der Klubs ein Pilotprojekt in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg zu initiieren, bei dem der kontrollierte Einsatz von Pyrotechnik geprüft wird.“, so der Landesvorsitzende des Jugendverbandes der FDP Niedersachsen.


